Nach Vitamininfusion
Doping-Hammer in Graz! 99ers werfen Kilian Zündel fristlos raus
Die Graz99ers haben am Dienstag Nägel mit Köpfen gemacht und Kilian Zündel mit sofortiger Wirkung fristlos entlassen. Der 25-jährige Verteidiger hatte sich im Anschluss an die abgelaufene Finalserie der ICE Hockey League eine intravenöse Infusion verabreichen lassen. Damit verstieß der Abwehrspieler eklatant gegen die geltenden Anti-Doping-Regularien des internationalen Eishockeyverbandes IIHF. Die Österreichische Anti-Doping-Rechtskommission verhängte daraufhin eine zweijährige Sperre gegen den Vorarlberger. Zündel hat das Urteil akzeptiert und verzichtet auf jegliche Rechtsmittel.
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Der gesperrte Eishockey-Profi meldete sich nach dem Urteil selbst zu Wort und räumte ein Fehlverhalten ein. Ihm sei völlig bewusst, dass er einen schweren Fehler begangen habe. Allerdings stellte Zündel klar, dass er keinerlei verbotene Substanzen zu sich genommen habe. Es habe sich lediglich um eine reine Vitamininfusion gehandelt, die nach einer extrem kräftezehrenden Saison ausschließlich der schnelleren Regeneration dienen sollte. Die Anti-Doping-Regeln verbieten solche intravenösen Verabreichungen ab einer gewissen Menge jedoch strikt, um Dopingpraktiken vorzubeugen.