Besatzung vermisst

Drohnenattacke versenkte Schiff vor Bulgarien

© IMAGO/Joerg Boethling
Nach dem gestrigen Angriff auf ein Schiff vor der rumänischen Küste gab es erneut eine Attacke.
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Im Schwarzen Meer hören die Angriffe auf Schiffe unter ziviler Flagge durch Drohnen nicht mehr auf. Gestern wurde ein Handelsschiff per Drohnenangriff auf den Grund des Meeres befördert, zwei Menschen starben. Heute wurde erneut ein Angriff geflogen.

Besatzung gilt als vermisst

Vor der Küste Bulgariens sind zwei Handelsschiffe Opfer der Drohnenattacke geworden. Eines der Schiffe unter der Flagge von Togo wurde auch versenkt. Die Besatzung wird laut bulgarischen Behörden immer noch vermisst. Ein weiteres Schiff, das unter der Flagge von Palau fuhr, wurde ebenso getroffen und fing Feuer, die Besatzung konnte durch bulgarische Einsatzkräfte aber gerettet werden. Die Attacke fand rund 150 Kilometer östlich der Küstenstadt Bjala statt.

Attacke in der Grauzone

Wer hinter den Angriffen steckt ist noch unklar, aber der Kreis der potenziellen Täter ist bekanntermaßen nicht groß. Auffällig ist auch, dass es sich um die zweite schwere Attacke mit Drohnen nach der gestrigen vor der Küste Rumäniens handelt. Solche Wassergebiete sind völkerrechtliche Grauzonen, da sie zwar in die Zuständigkeit von Staaten fallen aber als internationale Gewässer gelten. Daher würde der NATO-Bündnisfall laut Experten in so einem Fall nicht ausbrechen.