500 Schüler

"Druck di ned, druck! Nur heifa huift!"-Reanimations-Flashmob

© KH Braunau
Das Rote Kreuz organisierte für diesen Flashmob 60 Reanimationspuppen, diese mussten aufgebaut und betreut werden.
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Rund 500 Schüler aus zwei österreichischen und drei bayerischen Schulen haben am Dienstag den Stadtplatz von Braunau in eine lebensrettende Zone verwandelt: Mit einem "Reanimations-Flashmob" wurde darauf aufmerksam gemacht, dass bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand jede Minute zählt. Wenn Ersthelfer einschreiten, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, kann das Leben retten und Folgeschäden reduzieren.

60 Stationen aufgebaut

m Vorjahr gab es 71,6 Reanimationen pro 100.000 Einwohner. Nur in rund der Hälfte der Fälle setzten Menschen Wiederbelebungsmaßnahmen, bevor der Rettungsdienst eintraf. Dabei kann diese Zeitspanne - im Schnitt waren das sechs Minuten und 40 Sekunden - entscheidend sein: "Ohne Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelfer führt diese verstrichene Zeit zu schweren Hirnschädigungen und schlechten Überlebensraten", so Primar Florian Neuhierl, Leiter der Anästhesie am Krankenhaus St. Josef Braunau. Unter dem Motto "Druck di ned, druck! Nur heifa huift!" übten daher am Dienstag rund 500 Schüler eine Stunde lang an 60 Stationen die richtige Reanimation. Organisiert wurde die Aktion vom Roten Kreuz.