NÖ dürstet

Dürre: Flüsse am Limit

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Niederösterreichs Gewässer kommen nicht zur Ruhe. Das Grundwasser ist niedrig, viele Flüsse führen kaum Wasser.
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In Sitzenberg-Reidling (Bezirk Tulln) ist der Schlossteich um 70 Zentimeter geschrumpft, die Fische drohen zu verenden. Das große Abfischfest, zu dem sonst Tausende kommen, steht im Schatten dieser Sorge.

Fische in Not

Im Sommer stieg die Wassertemperatur auf bis zu 30 Grad. Kleine und Große Tulln, Leitha und Weidlingbach trockneten über weite Strecken aus, in kleinen Zuflüssen brachten Helfer Tausende Kleinfische in Sicherheit.

Dürre lässt Flüsse leiden

Regen und kühlere Nächte bringen laut Landesgeschäftsführer Gregor Gravogl etwas Luft: „Zuletzt hat sich die Lage aber etwas entspannt.” Trotzdem fehlt Wasser. Die Leitha bei Deutsch Haslau führte im September 93 Prozent weniger als üblich.

Frühjahr entscheidet

Hydrologe Karsten Schulz mahnt: „Was jetzt an Niederschlag fehlt, fehlt später in den Speichern.” Ob sie sich füllen, zeigt sich in Herbst und Winter. Der WWF fordert deshalb ein verbindliches Schutzprogramm für Flüsse.