Geldstrafen drohen

E-Scooter-Hammer: Neue Öffi-Regeln ab September

© Christian Fürthner
Ab 1. September müssen sich E-Scooter-Fahrer in Wien auf deutlich strengere Regeln in den Öffis der Wiener Linien einstellen.
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Die Wiener Linien schränken die Mitnahme von E-Bikes und E-Scootern deutlich ein. Künftig dürfen besagte Fahrzeuge in der U-Bahn nur noch außerhalb der Stoßzeiten mitgenommen werden. Unter der Woche ist das zwischen 9 und 15 Uhr sowie ab 18.30 Uhr bis Betriebsschluss erlaubt, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig. In Bussen und Straßenbahnen ist die Mitnahme von E-Scootern überhaupt tabu.

Grund der Maßnahme ist der begrenzte Platz in den Fahrzeugen. Die Wiener Linien befördern täglich knapp 2,5 Millionen Fahrgäste und wollen vor allem während der Hauptverkehrszeiten für mehr Platz und einen schnelleren Fahrgastwechsel sorgen. Auch zusammenklappbare E-Bikes sind von den neuen Regeln betroffen.

Strafe von 50 Euro

Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss künftig mit einer Strafe von 50 Euro rechnen. Normale Scooter ohne Elektroantrieb dürfen hingegen weiterhin zusammengeklappt in allen Öffis und zu jeder Zeit transportiert werden. Damit setzen die Wiener Linien auf klare Spielregeln für das tägliche Miteinander in Bus, Bim und U-Bahn.

"Unsere Öffis sind das Rückgrat der klimafreundlichen Mobilität in Wien. Damit täglich Millionen Fahrgäste sicher und komfortabel unterwegs sind, braucht es klare Regeln für alle. Mit den neuen Beförderungsbedingungen sorgen wir für mehr Platz in den Fahrzeugen und verbessern das Miteinander in Bus, Bim und U-Bahn. Gerade in den Stoßzeiten ist es oft eng, E-Scooter nehmen viel Raum ein und können zu Stolperfallen werden. Wer sich nicht an diese Spielregeln hält, muss deshalb künftig auch mit entsprechenden Strafen rechnen", sagt Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).