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Echtes Grab Jesu nach 2.000 Jahren endlich entdeckt?
Seit Jahrhunderten glauben Christen, dass die Grabeskirche in Jerusalem den Ort markiert, an dem Christus gekreuzigt und beigesetzt wurde. Millionen von Pilgern reisen jährlich dorthin. Jetzt zeigen Ausgrabungen unter der Kirche eine historische Landschaft, die verblüffende Ähnlichkeiten mit der Beschreibung im Johannesevangelium aufweist und das wahre Grab Jesu sein könnte, wie "The Sun" und "Daily Mail" berichten.
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Hinweise auf wahres Grab Jesu
Die Forscher entdeckten Spuren von kultiviertem Land, auf dem Wein und Olivenbäume wuchsen, direkt neben einem verlassenen Steinbruch und mehreren in den Fels gehauenen Gräbern.
Die leitende Archäologin Francesca Romana Stasolla erklärte gegenüber der "Daily Mail": "Wir haben Hinweise auf eine Gräberlandschaft gefunden, zusammen mit kleinen Flächen, die mit Reben und Olivenbäumen bepflanzt waren, sowie eine idyllische Landschaft, die durch sporadische menschliche Aktivität geprägt war."
Das Gebiet lag einst außerhalb der alten Stadtmauern Jerusalems. Nachdem der Steinabbau geendet hatte, wurden die bis zu fast sechs Meter tiefen Stellen mit Erde aufgefüllt und durch niedrige Trockenmauern in kleine landwirtschaftliche Parzellen unterteilt.
Einblicke in die historische Grabeskirche
Die archäologischen Beweise deuten darauf hin, dass die Felsengräber vor dem Wiederaufbau Jerusalems durch Kaiser Hadrian im zweiten Jahrhundert nach Christus entstanden sind.
Das Johannesevangelium beschreibt exakt dieses Bild: Ein Garten in der Nähe der Kreuzigungsstätte, in dem sich ein Grab befand.
Die komplexen Ausgrabungen, deren erste Spuren bereits 2025 vermeldet wurden, zeigen, dass Gärten, Weideflächen und Gräber hier tatsächlich durch schmale Pfade getrennt direkt nebeneinander existierten.
Die ursprüngliche Grabeskirche wurde erst später, im Jahr 335 nach Christus geweiht, nachdem römische Strukturen abgerissen worden waren. Nach Zerstörungen durch Konflikte, wie etwa der persischen Sassaniden-Invasion im siebten Jahrhundert, wurde der Bau in der Folgezeit immer wieder restauriert.
Physische Beweise fehlen bislang noch
Auch wenn die antike Landschaft nun detailliert rekonstruiert werden konnte, betonen die Experten, dass es keinen physischen Beweis oder eine Inschrift gibt, die eines der Gräber eindeutig als das wahre Grab Jesu identifiziert.
Zudem wurden pflanzliche Überreste aus dem Gebiet noch nicht im Labor absolut datiert, weshalb abschließend nicht bewiesen ist, ob der Garten exakt zur Zeit der Kreuzigung bewirtschaftet wurde.
Trotz dieser offenen Fragen stärken die Funde laut "The Sun" die Annahme vieler Forscher enorm, dass es sich bei der Stätte um den wahrscheinlichsten Ort der Kreuzigung und Beerdigung handelt.