Erkältungszeit

Endlich durchatmen: Mit diesem Trick wird eine verstopfte Nase wieder frei

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Es ist Erkältungszeit und nichts nervt mehr als eine verstopfte Nase, die uns den Tag vermiest und nachts um den Schlaf raubt. Doch bevor du sofort zum Nasenspray greifst, solltest du unbedingt diesen genialen Hack ausprobieren.
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Der Herbst hält Einzug und plötzlich ist es wieder da: das Kratzen im Hals und die verstopfte Nase. Der Kopf dröhnt, man spricht nasal und fühlt sich, als hätte man Watte im Kopf. Der erste Reflex? Der Griff zum abschwellenden Nasenspray. Doch Vorsicht: Bei zu langer Anwendung können diese Sprays die Schleimhäute austrocknen und sogar abhängig machen. Die gute Nachricht ist, dass unser Körper quasi einen eingebauten "Reset-Knopf" für freie Atemwege hat.

Der 30-Sekunden-Hack gegen eine verstopfte Nase

Verstopfte Nase © Getty Images

Dieser Trick basiert auf einer cleveren Kombination aus Druck und der Stimulation der Gesichtsnerven. Er lässt sich überall anwenden, egal ob im Büro, auf dem Sofa oder nachts im Bett. So geht's:

  1. Drücke die Spitze deiner Zunge fest von unten an deinen oberen Gaumen.
  2. Lege gleichzeitig deinen Zeige- und Mittelfinger (oder den Daumen) genau auf die Stelle zwischen deinen Augenbrauen (die Nasenwurzel) und übe dort sanften, aber spürbaren Druck aus.
  3. Halte diese Kombination für etwa 20 bis 30 Sekunden aufrecht und atme dabei so entspannt wie möglich

Durch den gleichzeitigen Druck am Gaumen und zwischen den Augenbrauen wird ein Reflex im vegetativen Nervensystem ausgelöst, der die Schleimhäute stimuliert. Dadurch ändert sich die Durchblutung in den Nasennebenhöhlen und die Schwellung geht zurück. Viele spüren schon nach wenigen Sekunden, wie der Druck nachlässt und sich festsitzender Schleim löst.

Nase noch immer dicht? Dann hilft der „Atem-Reflex-Trick"

Wenn deine Nase nach dem ersten Hack noch immer zu ist, kannst du einen genialen Atem-Trick anschließen. So geht's:

  1. Lege deinen Kopf sanft in den Nacken.
  2. Atme (soweit möglich) tief ein und halte dir dann die Nase mit den Fingern zu.
  3. Halte nun die Luft an, solange du es bequem aushältst (bis ein deutlicher Lufthunger entsteht).
  4. Lass die Nase los und atme tief durch.

Durch das Anhalten der Luft signalisierst du dem Gehirn einen Sauerstoffbedarf. Als Überlebensreflex weitet der Körper daraufhin die Atemwege und die Nase öffnet sich wie von Zauberhand.

3 schnelle Hausmittel für die Erkältungszeit

Erkältung © Getty Images

Damit die Nase auch langfristig frei bleibt, helfen diese altbewährten Begleiter:

Die Zwiebel am Bett: Schneide eine rohe Zwiebel auf und stelle sie nachts auf einem Teller neben dein Bett. Die aufsteigenden ätherischen Öle lassen die Schleimhäute abschwellen und wirken entzündungshemmend. Riecht streng, aber wirkt Wunder.

Scharf essen: Chili, Meerrettich, Wasabi oder Ingwer kurbeln die Durchblutung an und putzen die Atemwege im Nu frei.

Klassisch inhalieren: Ein Gesichtsdampfbad mit heißem Wasser und Zusätzen wie Kamille, Pfefferminze oder Eukalyptus befreit die Nasennebenhöhlen und befeuchtet die gereizte Schleimhaut.