Mark Rydell

Entdeckte Bette Midler: Hollywood-Urgestein gestorben

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Der Oscar-nominierte Regisseur Mark Rydell ist tot. Der US-amerikanische Filmemacher starb im Alter von 97 Jahren in Los Angeles eines natürlichen Todes.
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Der US-amerikanische Regisseur, Schauspieler und Produzent Mark Rydell (1929–2026) ist am Donnerstag im Alter von 97 Jahren gestorben. Seine Tochter Amy Rydell bestätigte den Tod gegenüber dem "Hollywood Reporter". Demnach verstarb er eines natürlichen Todes in einer Einrichtung für die Filmbranche in Woodland Hills, Los Angeles.

Größter Erfolg mit Familiendrama

Seinen größten Erfolg feierte Mark Rydell im Jahr 1981 mit dem Film "Am goldenen See" („On Golden Pond“). Für das Familiendrama mit Henry Fonda (1905–1982), Katharine Hepburn (1907–2003) und Jane Fonda (88) erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Regisseur. Der Film war insgesamt zehnmal für einen Academy-Award nominiert und gewann drei Oscars: Henry Fonda und Katharine Hepburn als beste Hauptdarsteller sowie Ernest Thompson für das beste adaptierte Drehbuch. Für Henry Fonda war die Produktion zugleich eine seiner letzten großen Kinorollen. Rydell inszenierte die Geschichte über ein älteres Ehepaar und die schwierige Beziehung zu seiner Tochter mit besonderem Gespür für die Darsteller. Viele der Schauspieler, mit denen er arbeitete, erhielten Oscar-Nominierungen.

Durchbruch für Bette Midler

Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehört außerdem "The Rose" aus dem Jahr 1979. In dem Musikdrama spielte Bette Midler (80) ihre erste große Filmrolle als selbstzerstörerische Sängerin und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung. Jahre später arbeiteten Rydell und Midler erneut für den Film "For the Boys" zusammen. Nach Rydells Tod nahm Midler auf Instagram Abschied und würdigte ihn als wichtigen Wegbegleiter ihrer Karriere. Sie beschrieb ihn als jemanden, der Schauspielern mit wenigen Worten helfen konnte, ihre Rollen besser zu verstehen.

Vom Schauspieler zum Regisseur

Mark Rydell wurde am 23. März 1929 als Mortimer Rydell in New York geboren. Ursprünglich wollte er Jazzpianist werden und studierte an der Juilliard School, ehe er zur Schauspielerei wechselte und unter anderem in der US-Serie "As the World Turns" zu sehen war. In den 1960er-Jahren wandte er sich zunehmend der Regie zu. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Hollywood-Größen wie Steve McQueen, John Wayne, Henry Fonda, Katharine Hepburn, Bette Midler und Sissy Spacek zusammen. Zu seinen weiteren Bekannten Werken gehören "Die Cowboys", "Cinderella Liberty", "Menschen am Fluss" und "For the Boys". Mark Rydell hinterlässt drei Kinder sowie mehrere Enkel und Urenkel. Er war zweimal verheiratet; seine zweite Ehe wurde im Jahr 2007 geschieden.