Auf der B171 bei Wörgl im Bezirk Kufstein kam es am Freitagabend zu einem tödlichen Unfall. Ein 19-jähriger ungarischer Motorradfahrer wollte offenbar ein vor ihm fahrendes Auto überholen. Doch genau in diesem Moment bog die 61-jährige Pkw-Lenkerin nach links ab. Dabei kam es zur Kollision mit dem Motorrad.
Der junge Biker wurde durch den Zusammenstoß auf die Straße geschleudert und kam mehrere Meter vom Unfallort entfernt zum Liegen. Für den 19-Jährigen kam jede Hilfe zu spät – er starb noch an der Unfallstelle. Die Autofahrerin blieb ebenso unverletzt wie ihr 65-jähriger Ehemann und dessen 61-jährige Schwester, die ebenfalls im Wagen saßen.
Zweiter Biker lebensgefährlich verletzt
Nur wenige Stunden zuvor kam es in der Südsteiermark zu einem weiteren schweren Motorradunfall.
Ein 31-jähriger Steirer war gegen 16 Uhr gemeinsam mit drei weiteren Bikern in Gebersdorf im Bezirk Leibnitz unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er aufgrund vermutlich überhöhter Geschwindigkeit auf das Bankett geraten sein.
Der Motorradfahrer verlor die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Dabei überschlug er sich samt Motorrad, prallte gegen mehrere Straßenleitpflöcke und eine Einfriedung und kam schließlich auf einer Böschung zum Liegen.
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Biker musste reanimiert werden
Seine Begleiter reagierten sofort und leisteten Erste Hilfe. Auch ein zufällig in der Nähe befindlicher Notarzt eilte zum Unfallort.
Gemeinsam mit dem Notarzt des ÖAMTC-Rettungshubschraubers C12 führten die Einsatzkräfte Reanimationsmaßnahmen durch. Der 31-Jährige konnte schließlich erfolgreich wiederbelebt werden.
Anschließend wurde er mit dem Hubschrauber ins LKH Graz geflogen und dort im Schockraum weiterbehandelt. Angehörige und Freunde des Verletzten wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.
Während der Unfall in Tirol für einen jungen Motorradfahrer tödlich endete, kämpft der 31-Jährige aus der Steiermark nach dem schweren Sturz weiter um sein Leben.
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