Große Ziele

Enthüllt: Das ist Verstappens Wahnsinns-Plan für 2027

© NurPhoto via Getty Images
Während Max Verstappen in der laufenden Saison keine Chance auf den WM-Titel hat, ist sein ambitionierter Plan für das kommende Jahr enthüllt worden.
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Am 7. Dezember 2025 war das bisher letzte Rennen, das Max Verstappen gewinnen konnte. In der laufenden Saison sind selbst Podestplätze für den 28-jährigen Niederländer Mangelware. Auch deshalb stand lange Zeit sogar ein Abschied aus der Königsklasse des Motorsports im Raum, doch am Ende verlängerte der vierfache Weltmeister seinen Vertrag beim österreichischen Rennstall und bleibt der Formel 1 erhalten.

Besonders brisant war zum Saisonauftakt Verstappens Ausflug in die Langstrecken-Rennserie, wo er bei den 24 Stunden vom Nürburgring mit dem Sieg vor Augen von einem Ausfall gebremst wurde. Doch das soll erst der Anfang gewesen sein, der Red-Bull-Star hat einen Start beim Klassiker in Le Mans als großes Ziel ausgegeben.

Dafür muss allerdings der Rennkalender der Formel 1 passen und es für ihn möglich machen. Auch wenn dieser für die kommende Saison noch nicht offiziell steht, gibt es bereits eine grobe Einteilung, die für Verstappen ein unglaublich herausforderndes Jahr bedeuten könnte.

XXL-Kalender für Verstappen

Denn wie mehrere Insider berichten, hat sich der Niederländer seinen XXL-Rennkalender bereits zurechtgelegt. Während die Formel-1-WM am 14. März in Bahrain beginnen soll, sofern der Nahost-Konflikt bis dahin die Sicherheit des Fahrerlagers nicht mehr gefährdet, könnte "Super Max" bereits im Jänner sein erstes Rennen bestreiten.

Max Verstappen beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2026. © NurPhoto via Getty Images

Dem Bericht zufolge will der dann 29-Jährige nämlich nicht nur die 24 Stunden von Le Mans in Angriff nehmen. Bereits von 28. bis 31. Jänner könnte sein Saisonstart beim Rolex 24 At DAYTONA in Florida über die Bühne gehen. Das Kult-Rennen bestritten unter anderem schon Lando Norris, Fernadno Alonso und Jenson Button.

Doch damit nicht genug, ein Monat später, am Valentinstag, wird ein Antreten beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst in Australien spekuliert, ehe Verstappen den Fokus wieder auf die anstehende F1-Saison legen würde. Nach einer Langstrecken-Pause bis Mai könnte der Niederländer nach dem GP von Miami (2. Mai) gleich in den USA bleiben und eine Woche später das 8-Stunden-Rennen am Circuit of The Americas in Austin in Angriff nehmen. Der Vorteil hier ist, dass die Formel 1 hier eine dreiwöchige Pause plant, ehe der Fahrertross nach Kanada (23. Mai) weiterzieht.

Keine Termin-Kollission

Im Anschluss verlagert sich der Mittelpunkt der Motorsport-Welt wieder nach Europa. Während der F1-Klassiker in Monaco am 6. Juni geplant ist, könnte Verstappen davor einen Zwischenstopp beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (30. Mai) einlegen, um das bittere Aus 2026 vergessen zu machen.

Und dann könnte tatsächlich das geschehen, was der Wunsch vieler Fans ist. Vom 9. bis 13. Juni ist das 24-Stunden-Rennen in Le Mans geplant. Die Formel 1 hat an diesem Wochenende keine Station geplant und würde erst am 20. Juni mit dem Comeback des GP von Portugal weitergehen. Damit wäre der Weg für ein Verstappen-Debüt beim berüchtigsten Langstreckenrennen der Welt frei und das Fahrerfeld in Frankreich könnte um einen Top-Favoriten reicher sein.

Vor dem F1-Wochenende in Baku dementierte Verstappen noch alle Pläne in Frankreich an den Start zu gehen. Dafür machte er einem weiteren Renn-Klassiker zum Abschluss große Hoffnungen. Denn nach dem Portugal-Wochenende stehen noch die 24 Stunden von Spa-Francorchamps, seinem "Heimrennen" an. Ein Antreten dort bezeichnet der 28-Jährige als "wahrscheinlich", während er einen Start am Nürburgring fest geplant hat.