Nach Auswechslung

Entscheidung um Kylian Mbappé gefallen

© APA/AFP/FRANCK FIFE
Der Superstar hatte im Viertelfinale einen Schlag erlitten.
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Mehr Fußball-Blockbuster geht nicht! Wenn heute (21 Uhr/live auf ORF 1) Frankreich und Spanien um das erste Finalticket kämpfen, steigt für viele das vorweggenommene WM-Finale. Hier trifft die Nummer eins der FIFA-Weltrangliste auf den amtierenden Europameister - Offensiv-Spektakel gegen Abwehrbollwerk, Kylian Mbappé gegen Lamine Yamal.

Befürchtungen, als Mbappe beim 2:0 im Viertelfinale gegen Marokko mit eingebundenem Knöchel auf der Bank Platz nahm, erwiesen sich als unbegründet. "Ich habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen, aber es ist alles in Ordnung", sagte Mbappe. Auch Teamchef Deschamps bestätigt, dass der Superstar zu 100 Prozent fit sei und normal trainiert habe.

Frankreich um drittes WM-Endspiel in Folge

Frankreich spielte in vier der jüngsten sieben WM-Endspielen mit. Gedanken an das Finale am 19. Juli in East Rutherford verbat sich die "Equipe tricolore" jedoch. "Wir bleiben bescheiden, wir werden nicht in diese Falle tappen", versprach Verteidiger Ibrahima Konate. Für den scheidenden Teamchef Didier Deschamps wäre mit einem Erfolg gegen Spanien der dritte Einzug in ein WM-Finale in Serie verbunden. Das hat bisher noch kein Nationaltrainer geschafft. Der 57-Jährige hat Frankreich noch einmal weiterentwickelt. Von einer Mannschaft, die mit defensiver Stabilität und gnadenlosem Umschaltspiel 2018 Weltmeister wurde zu einem spielstärkeren Team, das sich nicht mehr vollkommen auf Mbappes Brillanz wie noch 2022 verlässt.