Vergleich

Erfolg vor Gericht: Simone Lugner rechnet ab!

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Auf Instagram meldet sich die Witwe des legendären Baumeisters zu Wort. Sie berichtet von einem Vergleich mit der Lugner City. Im Gespräch mit oe24 verrät sie, wie viel sie zahlen muss.
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Die Absurdität der Causa nahm wenige Tage nach Mörtels Ableben im August 2024 ihren Lauf. Simone Lugner geriet im Baustellen-Chaos am Wiener Gürtel in eine kleine Kollision mit dem 7er-BMW der Lugner City. Nach ordnungsgemäß ausgefülltem Unfallbericht wähnte die Witwe die Angelegenheit längst zu den Akten gelegt. Die kalte Dusche folgte Monate später per Post: Das Einkaufszentrum verlangte stolze 14.000 Euro für die Reparatur des Firmenwagens, da das Fahrzeug nicht vollkaskoversichert gewesen sei.

Weil der Streit eskalierte und Versuche einer außergerichtlichen Lösung im Sand verliefen, schickte die Führung der Lugner City ihre Rechtsanwälte vor. Simone wehrte sich vehement – nicht zuletzt, weil im Zuge der Wiederherstellung offenbar deutlich mehr repariert wurde, als der kleine Gürtel-Kracher je beschädigt hatte.

"Ein Sieg für uns!": Simone jubelt

Nach zähen Verhandlungen hinter den Kulissen teilt Simone nun nicht nur auf Instagram die erlösende Nachricht über den Vergleich mit ihren Anhängern, sondern findet im oe24-Talk auch klare Worte zum Ausgang der Schlammschlacht.

"Es ist ein Sieg für uns. Ich war damals schon bereit, eine angemessene Summe zu bezahlen", stellt die Lugner-Witwe erleichtert, aber bestimmt klar. Dass es überhaupt zu diesem langwierigen Gerichtsmarathon kommen musste, hinterlässt bei ihr nur kopfschüttelndes Unverständnis über die gegnerische Klage-Freudigkeit: "Das ganze Verfahren war unnötig und aus unternehmerischer Sicht völlig unwirtschaftlich." Wie viel Simone letztendlich bezahlen musste, wollte sie nicht verraten: "Darüber redet nur die Gegenseite", lässt sie wissen, aber "ungefähr den unfallkausalen Schaden."

Für Simone ist dieser juristische Befreiungsschlag weit mehr als nur ein Haken unter einer lästigen Akte – es ist die späte Genugtuung, dass Vernunft und Ausdauer am Ende eben doch über sture Paragraphen-Reiterei triumphieren. Jetzt sieht sie dem Räumungsklage-Prozess am 11. September zumindest etwas entspannter entgegen.