Der Themengarten "Ruheraum im Garten" war für sie ein besonderer Ort. Es war Erni Mangolds ausdrücklicher letzter Wunsch, hier ihre letzte Ruhe zu finden.
Auch interessant
Ihr Themengarten entstand aus der jahrzehntelangen Freundschaft zwischen Erni Mangold und Reinhard Kittenberger und wurde gemeinsam mit ihr geplant. Erni Mangold wusste dabei sehr genau, was sie wollte – und ebenso genau, was noch fehlte. So mussten auf ihren ausdrücklichen Wunsch noch Rotföhren gepflanzt werden. Erst dann war der Garten für sie stimmig.
Verbindung bis in die 1980er
Heute trägt der "Ruheraum im Garten" unverkennbar ihre Handschrift. Auch ein kunstvoll bearbeiteter Nussbaumstamm mit ihrem geschnitzten Porträt erinnert dort an sie. Die Verbindung zwischen Erni Mangold und Reinhard Kittenberger reicht bis in die 1980er Jahre zurück. Über Falco, für den Reinhard Kittenberger einen Garten in Gars am Kamp gestaltete, lernten die beiden einander kennen. Aus der Begegnung entwickelte sich eine enge Freundschaft über viele Jahrzehnte.
Reinhard Kittenberger schätzte an Erni Mangold besonders ihre unverblümte Art, ihre Entschlossenheit und ihren starken Willen. Später gestaltete er auch ihren Garten in St. Leonhard am Hornerwald. "Erni wusste immer ganz genau, was sie wollte – im Leben genauso wie in ihrem Garten. Dass sie sich ihren Ruheraum bei uns als letzte Ruhestätte ausgesucht hat, bedeutet mir sehr viel. Es ist ein Ort, der ihre Handschrift trägt und an dem sie uns für immer bleiben wird." so Reinhard Kittenberger.
Besonderer Wunsch
Wie sie es selbst gewünscht hat, wurde um "Erscheinen in farbenfroher Kleidung" gebeten. Denn auch für ihren letzten Weg hatte Erni Mangold eine klare Vorstellung: "Kein Schwarm von Nebelkrähen soll ihr die letzte Ehre erweisen."