Einst sorgte Marie-Louise Eta für Schlagzeilen, als sie als erste Frau Interimstrainerin bei einem Männer-Bundesliga-Verein (Union Berlin) wurde.
Doch schon zwei Jahre davor stellte der FC Ingolstadt eine Frau als Cheftrainerin ein. Dieser Rekord hält also Sabrina Wittmann, die es in zwei Jahren immerhin auf 100 Partien an der Seitenlinie brachte.
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Nun ist das Abenteuer in der 3. Liga aber vorbei, nach einem durchwachsenen Saisonstart zog der FCI die Reißleine. Zwei Siege, zwei Remis und drei Pleiten bedeuteten die Entlassung.
Wittmann: "Vertrauen war nicht mehr da"
Die 35-Jährige sagte zu ihrem Aus: "Ich hätte sehr gerne weitergemacht und den Weg mit einer Mannschaft voller außergewöhnlicher Charaktere fortgesetzt. Leider ist das Vertrauen hierfür nicht mehr da und der Verein hat sich für eine andere Lösung entschieden."
Sportchef Harald Gärtner bedauerte die Entscheidung, vor allem auf menschlicher Ebene, forderte aber eine sportliche Neuausrichtung.
Ein Nachfolger beim Klub von Österreicher Benjamin Kanuric ist ebenso wenig bekannt wie die nächste Position von Wittmann.