Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise nach oben und heizt die Inflation an. Im September lagen die Verbraucherpreise im Euroraum um 3,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Dies ist der höchste Wert seit drei Jahren. Nach jüngster Einschätzung der EZB müssen sich die Menschen im Euroraum bis mindestens 2027 auf eine erhöhte Teuerung einstellen.
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Österreichs EZB-Vertreter Martin Kocher: "Externe Faktoren wirken auf den Euro-Raum: Russland gegen die Ukraine, Iran. Die Inflationsgefahr ist weiter hoch, wir müssen daher sehr wachsam sein."
"Es sind keine wirtschaftspolitischen Fehler, sondern es geht um Weltpolitik", so Kocher.
Eine Erhöhung des Leitzinses im Dezember wäre ein Mittel: "Wir müssen, wenn es notwendig ist, mit der Geldpolitik reagieren, um das Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen. Aber das dämpft eben auch die Wirtschaft."
"Wir werden alles tun, um die Inflation niedrig zu halten", verspricht der Ex-Minister.