Nations League

Ex-Sturm-Star Höjlund: Darum jubelt er wie Ronaldo

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Beim 2:4 gegen Portugal in der Nations League sorgt Rasmus Höjlund für Diskussionen. Der Ex-Grazer erklärt: Seine Geste sollte keine Provokation sein.
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Cristiano Ronaldo fehlte, sein "Siu"-Jubel nicht. Rasmus Höjlund, 2022 noch bei Sturm Graz, imitierte die berühmte Geste am Donnerstag in Kopenhagen nach seinem Treffer zum 2:2 gegen Portugal (58.). Nach der 2:4-Niederlage wehrte sich der Däne gegen den Vorwurf, den abgereisten Superstar damit verhöhnt zu haben.

Ronaldo hatte das portugiesische Teamcamp am Tag vor dem Nations-League-Duell nach einem Streit mit Trainer Jorge Jesus verlassen. Ausgerechnet in dieser Situation übernahm Höjlund seinen Jubel – nach eigener Aussage als Würdigung.

"Er ist mein großes Idol"

"Das war einfach eine Hommage an einen Mann, dessen Nationalmannschaftskarriere nach den Ereignissen am Tag vor dem Spiel möglicherweise beendet ist. Deshalb wollte ich ihn einfach noch einmal würdigen", erklärte der 23-Jährige beim dänischen Sender TV 2.

Der Angreifer der SSC Neapel betonte, die Aktion habe "überhaupt nichts mit Respektlosigkeit zu tun". Seine Haltung zu Cristiano Ronaldo machte er mit einem kurzen Satz deutlich: "Er ist mein großes Idol."

Rasmus Hojlund feiert seine Tore gerne wie Ronaldo. © IMAGO/Gonzales Photo

Auffälliger Handschlag mit Jesus

Auch beim Zusammentreffen mit Portugals Teamchef fiel der frühere Sturm-Stürmer auf. Wie Eurosport berichtet, klopfte Höjlund Jorge Jesus beim Handschlag leicht auf die Brust und blickte ihn dabei finster an.

Jesus will sich nach Ronaldos Abreise zunächst auf die restliche Länderspielphase konzentrieren. Anschließend werde man Zeit haben, über den Kapitän zu sprechen.

Schon 2025 sorgte sein "Siu" für Diskussionen

Höjlund kennt die Debatte um seinen Torjubel bereits. Im März 2025 hatte er seinen Siegtreffer gegen Portugal ebenfalls im Stil Ronaldos gefeiert. Damals stand sein Idol selbst auf dem Platz.

Schon nach dieser Partie widersprach der Däne der Deutung, er wolle Ronaldo verspotten. "Ich habe immer davon geträumt, Ronaldos Jubel nachzumachen, besonders gegen ihn", erklärte Höjlund damals.

"Das ist nicht, um mich zu brüsten, sondern eher, um Respekt zu zeigen. Ich bin so etwas wie ein Fanboy, wenn man das so nennen kann."