Geschäftsbeziehungen
EXPO 2027: Niederösterreich blickt nach Belgrad
Die Weltausstellung EXPO 2027 in Belgrad war das große Thema beim Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforum im Casino Baden. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht darin Chancen: "In der EXPO liegt sehr viel Potenzial, das wir gemeinsam nutzen können und werden."
Niederösterreich und Serbien verbindet seit vielen Jahren viel, sagt sie: "Gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich." Auch die Donau schafft eine starke Verbindung, etwa in der Arbeitsgemeinschaft der Donauländer.
Standort mit Tempo
Mikl-Leitner wirbt für den Wirtschaftsstandort: Niederösterreich hat tolle Unternehmer, hervorragende Mitarbeiter und investiert viel in Forschung und Wissenschaft. Das Motto lautet "entbürokratisieren, beschleunigen und ermöglichen". Die Landeshauptfrau: "Wir haben jedes sechste Landesgesetz entbürokratisiert und sind damit Vorbild für den Bund und auch auf europäischer Ebene." Die "Taskforce Wirtschaft" soll den Weg für Investitionen aufbereiten.
Michaela Roither von der Industriellenvereinigung erklärt: "Für die Industrie ist Serbien ein sehr wichtiger Partner." WK-Vizepräsident Christian Moser nennt die EXPO einen "Turbo und ein großes Fenster, das hier aufgehen kann".
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Weltausstellung als Chance
In der Diskussionsrunde sprach Forumspräsident Martin Kurschel von einer "großen Mission", das "wechselseitige Potenzial zu heben". Vizepräsident Zoran Subasic sieht eine "gute Gelegenheit, denn es werden Millionen Besucher erwartet". Alf Netek von der Wirtschaftskammer Österreich will Leistungsfähigkeit, Innovation, Kultur und Gastfreundschaft präsentieren.
Das Forum ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2010 Unternehmen, Investoren und Entscheidungsträger aus Österreich, Serbien und der Republika Srpska vernetzt.