BAKU-CRASH
F1-Zoff eskaliert! Briatore zählt Colapinto an
Nachspiel für Franco Colapinto nach dem Baku-Crash: Alpine-Berater Flavio Briatore kündigte nach dem folgenschweren Fehler seines Fahrers an, mögliche Konsequenzen zu prüfen.
Colapinto hatte beim Safety-Car-Restart in Runde 36 in Kurve 1 viel zu spät gebremst. Der Argentinier krachte in Teamkollege Pierre Gasly, der wiederum Lando Norris aus dem Rennen riss. Für alle drei war der Grand Prix damit beendet.
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Briatore kündigt Konsequenzen an
Besonders bitter für Alpine: Beide Autos lagen vor der Kollision auf Punktekurs. Gasly war Siebenter, Colapinto kämpfte um Rang neun.
Briatore bezeichnete Colapintos Aktion anschließend als "very poor move" und kündigte an, sich Zeit zu nehmen und zu überlegen, welche Maßnahmen nach dem Crash ergriffen werden.
Sportliche Konsequenzen hat der Unfall bereits. Die Stewards machten Colapinto hauptverantwortlich für die Kollision. Weil er seine Zehn-Sekunden-Strafe nach dem Ausfall nicht mehr absitzen konnte, wird er beim nächsten Grand Prix um fünf Startplätze zurückversetzt.
Auch Norris legte nach seinem Ausfall verbal nach. Der McLaren-Star erklärte, manche Fahrer sollten nicht in der Formel 1 sein.
Alpine reagiert auf Hasswelle
Damit nicht genug: Am Sonntag sah sich Alpine zu einem offiziellen Statement gezwungen. Das Team verurteilte Hass und Beschimpfungen, die nach dem Unfall in den sozialen Medien gegen Beteiligte gerichtet wurden.
Colapinto selbst hatte sich bereits unmittelbar nach dem Rennen bei Gasly, Norris und Alpine entschuldigt und die Verantwortung für seinen Fehler übernommen.