Taxi-Alternative

Fahrermangel und Benzinpreise machen UBER Probleme

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Fahrermangel und teures Benzin machen den Fahrdienstvermittler Uber vorsichtig.
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Das US-Unternehmen stellte am Mittwoch für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn von 95 bis 99 Cent je Aktie in Aussicht. Analysten hatten LSEG-Daten zufolge mit 1,06 Dollar gerechnet. Uber muss mehr Geld für die Gewinnung und Bindung von Fahrern ausgeben, während der Konzern zugleich Übernahmen und den Vorstoß bei autonomen Fahrzeugen finanziert.

"In diesem Jahr fahren wir die Anreize für Fahrgäste herunter und nutzen dieses Geld, um Anreize für Fahrer zu finanzieren", sagte Vorstandschef Dara Khosrowshahi in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Höhere Kraftstoffpreise und Fahrerknappheit hätten das Wachstum auf mehreren internationalen Märkten belastet. Uber steht in Deutschland vor der Übernahme des Lieferdienstes Delivery Hero, für den der US-Konzern bis zu 13 Milliarden Euro ausgeben will.

Der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal stieg um zehn Prozent auf 14,77 Milliarden Dollar. Das war das langsamste Plus seit dem ersten Quartal 2021, übertraf jedoch die Analystenschätzung von 14,69 Milliarden Dollar.