Böser Trick

Fake-Polizist ergaunerte 30.000 Euro von 84-Jähriger

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Dreister Diebstahl in Salzburg. Ein Telefon-Betrüger hat einer Pensionistin (84) aus dem Bezirk St. Johann satte 30.000 Euro abgeluchst.
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Der Betrug ist so alt wie gemein: Der Unbekannte gab sich am Telefon als Kriminalbeamter aus.

In ihrer Nachbarschaft sei eingebrochen worden, logen die Betrüger die betagte Frau an. Aus "Sicherheitsgründen" müsse die Polizei jetzt sofort ihr Bargeld und den Schmuck in Verwahrung nehmen. Die Frau müsse alles in ein Behältnis vor die Türe legen.

Eingeschüchtert und voller Vertrauen in die vermeintlichen Ermittler machte die 84-Jährige mit. Nur wenig später schlugen die echten Gauner zu: Sie holten das Behältnis ab und verschwanden spurlos mit der 30.000-Euro-Beute.

Falsche Polizisten suchen Salzburg heim

Die Landespolizeidirektion Salzburg warnt jetzt eindringlich: Im Pongau wimmelt es derzeit nur so von falschen Polizisten.

Mit dem sogenannten "Call-ID-Spoofing" fälschen die Täter die Nummer auf dem Display. Da steht dann eine österreichische Nummer, obwohl die Betrüger in Wahrheit in Asien oder Afrika sitzen! Die Gauner suchen sich bewusst ältere Menschen aus, um deren Gutmütigkeit schamlos auszunutzen.

Die Polizei stell klar: Beamte würden niemals am Telefon nach Geld oder Schmuck fragen oder Wertsachen abholen! Wenn das Telefon klingelt und Ihnen die Sache spanisch vorkommt: Sofort auflegen und den Notruf 133 wählen!