Wut-Video

Fake-Pleite? MaxaMillion platzt der Kragen!

© Instagram
Der österreichische Influencer und Unternehmer MaxaMillion hat sich auf Instagram mit deutlichen Worten an die Öffentlichkeit gewandt. Nachdem er vor Kurzem über eine finanzielle Notlage und eine drohende Firmenpleite seines Unternehmens "Gamechangersocks" berichtet hatte, schlugen ihm im Netz schwere Vorwürfe entgegen.
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Die Reaktionen auf sein erstes Geständnis fielen für den Content-Creator ernüchternd aus. Statt Verständnis erntete MaxaMillion in den Kommentarspalten vielerorts Misstrauen. Viele User vermuteten hinter der Verkündung der wirtschaftlichen Schieflage seines Unternehmens Gamechangersocks einen kalkulierten Werbeschmäh, um aus Mitleid mehr Sockenbestellungen im eigenen Onlineshop zu generieren.

Diesen Unterstellungen tritt MaxaMillion nun in einem ausführlichen Video energisch entgegen. Er betont, dass eine vorgetäuschte Insolvenz gravierende rechtliche und behördliche Konsequenzen nach sich ziehen würde und eine solche Behauptung völlig abwegig sei. Niemand denke darüber nach, welche realen Probleme entstehen, wenn man eine derartige Notsituation erfinde. Für ihn sei die Lage ernst und keineswegs Teil einer Verkaufsstrategie.

Scharfe Abrechnung mit Neidkultur in Österreich

In seiner Stellungnahme geht der Influencer mit der heimischen Mentalität hart ins Gericht. Mit deutlicher Frustration beklagt er die fehlende Anerkennung für unternehmerischen Einsatz und gesellschaftliches Engagement in Österreich: "Es ist wurscht, was du in Österreich machst, du bekommst nur ein Hackl ins Kreuz."

Rückblickend verweist er auf frühere Aktionen, bei denen er Fahrzeuge im Wert von 150.000 Euro erwarb und Geldgeschenke an Menschen verteilte. Statt Zuspruch habe man ihn damals als Betrüger diffamiert. Besonders bitter stoße ihm auf, dass er von den Behörden sogar mit Geldstrafen belegt worden sei, weil er Menschen finanziell unter die Arme gegriffen habe. Nun wiederhole sich dieses Muster: Wenn man offen eigene Fehler einräume und zu einer finanziell extrem angespannten Lage stehe, werde einem erneut unlauteres Handeln vorgeworfen. Nach seiner Wahrnehmung trete die Gesellschaft erst recht nach, wenn jemand öffentlich scheitere.

Dank an treue Anhänger trotz eigener Fehlentscheidungen

Trotz der massiven Welle an negativen Kommentaren sieht der Unternehmer auch Lichtblicke. Ein Teil seiner Community steht weiterhin hinter ihm und greift der Marke in dieser kritischen Phase unter die Arme.

MaxaMillion räumt unumwunden ein, dass in der Vergangenheit gravierende unternehmerische Fehlentscheidungen getroffen wurden. Er bedankt sich bei jenen Kunden und Unterstützern, die ihm trotz des Gegenwinds die Treue halten und anerkennen, dass hinter dem Projekt trotz aller Rückschläge und Fehler ein aufrichtiges Engagement stehe.