Boris wusste nichts
Familien-Streit eskaliert: Lilly Becker zieht mit Sohn nach London
Noch Anfang August sah alles nach Harmonie aus. Amadeus verbrachte einen Teil seiner Ferien mit seinem Vater Boris in Portugal. Auch Boris' Ehefrau Lilian und seine weiteren Kinder waren dabei.
Kurz danach änderte sich offenbar alles. Amadeus soll seinem Vater zunächst erzählt haben, dass er noch eine Woche bei einem Freund in London verbringen wolle. Boris buchte ihm demnach einen Flug von Lissabon in die britische Hauptstadt.
Dann soll die überraschende Nachricht gekommen sein: Lilly befand sich ebenfalls bereits in London – und Mutter und Sohn wollten offenbar nicht mehr nach Deutschland zurückkehren.
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Neues Haus, neue Schule – Boris soll zahlen
Lilly und Amadeus sollen zunächst bei einer Freundin untergekommen sein. Gleichzeitig soll Lilly nach einem neuen Zuhause und einer Schule für ihren Sohn suchen. Ihr bisheriges Mietshaus in Meerbusch wurde laut BILD-Informationen bereits geräumt. Die Möbel sollen in den Niederlanden eingelagert worden sein.
Auch die bisherige Schule von Amadeus läuft offenbar zunächst weiter. Er besucht eine internationale Schule in Neuss, deren Kosten Boris Becker übernimmt. Eine Kündigung soll demnach frühestens im November zum März 2027 möglich sein.
Unterhalt sorgt seit Jahren für Streit
Der überraschende Umzug kommt vor dem Hintergrund eines jahrelangen Streits ums Geld. Boris Becker zahlte bis Mai 2026 offenbar 6500 Euro monatlich für Amadeus. Selbst ein späteres Angebot von 8000 Euro soll Lilly nicht gereicht haben.
Im Juni eskalierte der Streit erneut. Lilly ließ damals sogar eine Uhr ihres Ex-Mannes durch einen Gerichtsvollzieher pfänden.
Auch privat hatte Lilly zuletzt finanzielle Schlagzeilen gemacht. Ihre geplante große Geburtstagsfeier zum 50. Geburtstag fiel aus. Ihr damaliger On-off-Partner Thorsten Weck soll die Finanzierung nicht mehr übernehmen wollen.
Boris darf nicht nach England
Besonders kompliziert ist die Situation, weil Boris und Lilly sich das Sorgerecht für Amadeus teilen. Außerdem darf Boris nach seiner Abschiebung aus Großbritannien im Jahr 2022 derzeit nicht nach England einreisen.
Boris' Anwalt wirft Lilly deshalb vor, den Umzug nicht mit seinem Mandanten abgestimmt zu haben. Lilly weist die Vorwürfe über ihren Anwalt zurück und erklärt, der Schritt sei zum Wohl von Amadeus erfolgt.
Jetzt geht es vor Gericht
Der Streit könnte nun vor dem Familiengericht landen. Nach BILD-Informationen will Boris Becker den Umzug seines Sohnes nicht einfach hinnehmen und das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für Amadeus beantragen. Dann müsste ein Gericht entscheiden, wo der 16-Jährige künftig seinen Lebensmittelpunkt haben soll.
Lillys Anwalt widerspricht unterdessen einzelnen Darstellungen. Die Behauptung, seine Mandantin habe keine eigene Bleibe und für Amadeus gebe es keinen Schulplatz, sei falsch. Der nächste Becker-Zoff dürfte damit bereits vorprogrammiert sein.