Der 54-Jährige bestätigte, dass bei der Produktion an "vielen Dingen" künstliche Intelligenz zum Einsatz kam. Im Netz stößt das auf heftige Reaktionen – einige Nutzer kündigen sogar an, den Film deshalb nicht ansehen zu wollen.
"Für viele Dinge" kam KI zum Einsatz
Bei einer Fragerunde im Rahmen von Bloomberg Screentime sprach Affleck über die Arbeit an "Animals". Wie genau die Technologie im Film eingesetzt wurde, wollte er allerdings nicht verraten.
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"Ich zögere etwas, genau zu erklären, für welche Dinge", erklärte der Schauspieler. In seinem Geschäft gehe es schließlich darum, beim Publikum die Illusion von Realität zu erzeugen.
Affleck verglich das mit einem Zauberer: Würde dieser vor seiner Show erklären, wie der Trick funktioniert, wäre die Illusion zerstört.
Fans gehen auf die Barrikaden
Auf X sorgte das Geständnis schnell für Reaktionen. Einige Nutzer kritisierten den Einsatz von KI deutlich und kündigten an, "Animals" nicht anschauen zu wollen oder kein Geld dafür auszugeben.
Damit kommt die Diskussion für Affleck ausgerechnet kurz vor dem Start seines neuen Films. "Animals" soll am 9. Oktober 2026 auf Netflix erscheinen.
Affleck selbst ist tief im KI-Geschäft
Der KI-Einsatz kommt nicht völlig überraschend. Affleck gründete das Unternehmen InterPositive, das KI-gestützte Werkzeuge für Filmemacher entwickelte. Netflix übernahm das Unternehmen im März 2026. Affleck blieb dem Konzern als Berater verbunden.
Laut einer späteren SEC-Einreichung zahlte Netflix für InterPositive rund 587 Millionen US-Dollar in bar.
"Sehr menschlicher Film"
Trotz des KI-Einsatzes betont Affleck, dass "Animals" ein "sehr menschlicher Film" sei. Die Technologie sei unter anderem in der Postproduktion eingesetzt worden, um bestimmte Arbeitsschritte schneller zu erledigen.