Lohntransparenz
Fast 370 Euro mehr im Monat? Die Wirtschaftskammer blockiert
Das könnte sich längst ändern. Die neue EU-Richtlinie zur Lohntransparenz soll für klare Spielregeln sorgen: Beschäftigte sollen wissen, wie Gehälter, Boni oder Zulagen festgelegt werden und was Kolleg:innen in vergleichbaren Jobs verdienen. So kann sichtbar werden, wenn Frau oder Mann für gleiche oder gleichwertige Arbeit weniger bekommt.
Doch die Wirtschaftskammer blockiert. Sie lehnt den österreichischen Umsetzungsvorschlag als "Übererfüllung" ab. Die Folge: wertvolle Zeit geht verloren – und alle, die unfair bezahlt werden, verlieren weiter bares Geld. Gleichzeitig steigt durch diese Blockade das Risiko von Strafzahlungen an die EU – in einer ohnehin angespannten budgetären Situation. Dieses Geld wäre wesentlich besser investiert für den Ausbau der flächendeckenden leistbaren Kinderbetreuung.
Der Österreichische Gewerkschaftsbund fordert: Die Blockade muss beendet werden. Denn gleiche Arbeit verdient gleichen Lohn – jetzt und nicht irgendwann.
Schluss mit geheimen Gehältern und Ausreden!
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