Brisant
Federer-Schuh als Unglücks-Treter? Mbappé verletzt bei On-Premiere
Beim 1:0-Sieg Frankreichs in der Türkei war Mbappé zunächst der gefeierte Mann. In der 54. Minute brachte der Kapitän die Franzosen beim Trainer-Debüt von Zinedine Zidane in Führung. Nur wenige Minuten später war der Abend für den 27-Jährigen allerdings vorzeitig beendet: Nach einem Schuss überstreckte er sich das linke Knie und musste in der 59. Minute ausgewechselt werden.
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Die anschließenden Untersuchungen bei Real Madrid brachten Gewissheit. Mbappé erlitt eine Überstreckung der hinteren Gelenkkapsel des linken Knies. Spanische Medien rechnen derzeit mit einer Pause von etwa zehn bis zwölf Tagen.
Mabppé zurück in Madrid
Zidane hatte bereits nach dem Spiel wenig Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr gemacht. "Wir wollen kein Risiko eingehen. Er hat sich beim Schießen das Knie überstreckt", sagte der Weltmeister von 1998. Mbappé reiste deshalb direkt zurück nach Madrid, um sich dort behandeln zu lassen.
Damit fehlt der Superstar ausgerechnet beim nächsten Kracher: Am Montag wartet Belgien auf Frankreich. Auch die weiteren Partien gegen Italien am 2. Oktober und Belgien drei Tage später wird der Ballon-d'Or-Kandidat voraussichtlich verpassen.
Neue Schuhe, bitteres Ende
Besonders bitter: Der Abend sollte eigentlich auch der Start in eine neue Ära werden. Mbappé trug erstmals seine neuen On-Fußballschuhe in einem offiziellen Spiel. Nach 20 Jahren mit Nike hatte sich der Franzose überraschend für die Schweizer Marke entschieden, die damit erstmals richtig in den Fußballmarkt einsteigt.
Hinter der neuen On-Offensive stehen prominente Namen. Der frühere französische Star Thierry Henry arbeitet als Direktor der neu geschaffenen Fußball-Sparte, auch Barcelonas Sydney Schertenleib gehört zum Projekt. Mit Roger Federer hat On zudem einen prominenten Miteigentümer, Investor und aktiven Mitunternehmer.
Für Mbappé wurde die große Schuh-Premiere allerdings zur kurzen Freude. Tor, Sieg, Verletzung – und jetzt die Zwangspause. Gegen Belgien muss Frankreich ohne seinen Kapitän auskommen.