Kitzbühel & WM im Visier:
Feller meldet sich nach Rücken-OP zurück – Einstieg noch ungewiss!
Der ÖSV-Slalomspezialist Manuel Feller hat nach einer von Verletzungen geprägten Pause die ersten Einheiten auf Schnee absolviert. Nach den Olympischen Spielen hatte sich der knapp 34-jährige Tiroler Operationen an Rücken und Leiste unterzogen, woraufhin eine zähe Reha-Phase folgte. Wann der Kitzbühel-Sieger der abgelaufenen Saison in den Weltcup zurückkehrt, lässt er bewusst offen – zur Debatte stehen die Rennen in Levi am 15. November, Gurgl am 22. November oder erst Val d'Isère am 13. Dezember.
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Schwierige Reha und mentale Hilfe
Die Wochen nach den Eingriffen verliefen für den Tiroler alles andere als wunschgemäß, da die Belastungssteuerung extrem delikat war. Feller musste lernen, auf die Signale seines Körpers zu hören, um eine weitere Operation zu vermeiden, und holte sich für die mentale Aufarbeitung professionelle Unterstützung. Rückblickend gestand Feller ein, dass er akzeptieren musste, kein Roboter zu sein, wenn der eigene Körper trotz harten Trainings mit Schmerzen reagiert.
Kitzbühel und Schladming im Visier
Inzwischen verspürt der ÖSV-Routinier wieder große Motivation und erarbeitet Schritt für Schritt einen gezielten Plan für den skispezifischen Aufbau. Für den anstehenden WM-Winter hat der Fieberbrunner bereits drei klare Prioritäten definiert. Neben einer Medaille bei der Weltmeisterschaft peilt Feller einen erneuten Triumph beim Heimrennen in Kitzbühel sowie einen Erfolg beim Nightrace in Schladming an.