30 Jahre
Festspielhaus St. Pölten: Jubiläum mit tosendem Applaus
Mal fließend, mal sinnlich, dann beinahe bedrohlich animalisch: Drei Handschriften erzeugen einen Sog. Die Compagnie aus Vancouver verwebt am Samstag drei Zugänge zum modernen Ballett.
Den Auftakt bildet "Sway" von Medhi Walerski, ein Gedicht Emily Dickinsons als Echo von Hoffnung und Kommunikation. Es folgt "Obsidian" von Bobbi Jene Smith und Or Schraiber, ein Werk zwischen Nähe und Distanz.
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Schatten und Licht
Den Schlusspunkt setzt Crystal Pite: In "Frontier" loten 24 Tanzende im Spiel von Licht und Schatten das Unbekannte aus. Elektronische Klänge treffen auf live gespielte Klavierwerke.
Für die Compagnie ist es die erste Aufführung des Trios überhaupt, noch vor der Heimat Kanada. "Ein zusätzlicher Probentag auf der Bühne war für uns der entscheidende Faktor", sagt Walerski, künstlerischer Leiter von Ballet BC.
Jubiläum mit Rückenwind
Festspielhaus-Leiterin Bettina Masuch nennt den Abend einen "perfekten Auftakt". Ballet BC stand lange auf ihrer Wunschliste und steht für "choreografische Mehrsprachigkeit". Auch die Auslastung stimmt: "Wir sind jetzt schon dort, wo wir in der letzten Saison aufgehört haben."