Zwei Großbrände
Feuersturm im Bezirk St. Pölten
Eine gewaltige Rauchsäule stieg in den Himmel, während sich die Flammen unaufhaltsam auf Gebäude und Autos fraßen. 145 Feuerwehrmitglieder mit 24 Fahrzeugen kämpften gegen das Inferno.
Wenn ein Heckenbrand zur Katastrophe wird
Eine Scheune hielt dem Feuer nicht stand und stürzte großteils in sich zusammen. Die Flammen griffen sogar auf das Dach eines Einfamilienhauses über – ein Albtraum für die Bewohner. Gegen 15.30 Uhr schlug der Alarm an, elf Feuerwehren rasten zum Einsatzort. Mit Teleskoplader und bloßen Händen zerrten die Helfer glosendes Stroh aus der Scheune, um ein weiteres Auflodern zu verhindern.
Erleichterung
Erst gegen 19.45 Uhr konnte „Brand aus" gegeben werden – nach Stunden im Kampf gegen die Glut. Bis zum Montagfrüh wachte eine Brandwache über die Trümmer. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar, Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Zweiter Schauplatz
Auch in St. Pölten sorgte ein Brand für Aufsehen: Ein defekter Akku dürfte am Samstag eine Mulde auf einem Güterzug unterhalb der Stockingerbrücke beim Kaiserwald in Flammen gesetzt haben. Die dichte Rauchwolke war weithin über das Stadtgebiet sichtbar.
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Kontrolliert
Rund 40 Feuerwehrmitglieder löschten zunächst von Leitern aus, ein Bagger rückte die Waggons einige Meter zur Seite, ehe die Mulde entleert wurde. Die Bahnstrecke musste kurzzeitig gesperrt werden.
Fazit: Ein Wochenende, das den Feuerwehren in Niederösterreich alles abverlangte – und einmal mehr zeigt, wie schnell aus Kleinbrand großes Unheil werden kann.
Ein zunächst klein erscheinender Heckenbrand entwickelte sich am Sonntagnachmittag den 26.07.2026 innerhalb weniger Minuten zu einem Großbrand, der den Einsatz zahlreicher Feuerwehren erforderlich machte. Starker Wind sorgte dafür, dass sich die Flammen rasant ausbreiteten und mehrere Brandherde gleichzeitig entstanden. Am Nachmittag gingen bei der Bereichsalarmzentrale St. Pölten mehrere Notrufe ein. Gemeldet wurde zunächst ein Heckenbrand in Flinsdorf. Der Disponent alarmierte umgehend die zuständige Ortsfeuerwehr. Bereits wenige Minuten später verschärfte sich die Lage deutlich. Weitere Anrufer meldeten, dass das Feuer auf eine angrenzende Wiese übergegriffen habe und der starke Wind die Flammen immer weiter anfachte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich das gesamte Ausmaß des Brandes. Durch den anhaltenden Wind breitete sich der Brand schnell aus und setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere Gebäudeteile in Brand. Gleichzeitig dürfte auch das Dach eines unmittelbar neben der ursprünglich brennenden Hecke stehenden Wohnhauses Feuer gefangen haben. Damit mussten die Einsatzkräfte gleichzeitig vier Brandherde bekämpfen: den Heckenbrand, den Dachstuhl des Wohnhauses, den Flächenbrand sowie die in Vollbrand stehende Holzscheune. Der Einsatzleiter erhöhte aufgrund der Lage umgehend die Alarmstufe und forderte weitere Feuerwehren sowie zwei Drehleitern zur Unterstützung an. Den Feuerwehrkräften gelang es, das Wohnhaus auf jenem Grundstück zu retten, auf dem der Brand seinen Ursprung genommen hatte. Durch das Öffnen von Teilen der Dachkonstruktion konnten versteckte Glutnester aufgespürt und erfolgreich abgelöscht werden. Für die große Holzscheune auf der gegenüberliegenden Straßenseite kam jedoch jede Hilfe zu spät. Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Mehrere abgestellte Pkw sowie verschiedene Geräte, die sich darin befanden, wurden ein Raub der Flammen. Durch den massiven Löschangriff und mehrere erfolgreich aufgebaute Riegelstellungen konnte jedoch ein Übergreifen des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser verhindert werden. Dadurch verhinderten die Feuerwehren einen noch weitaus größeren Schaden. Der Rettungsdienst betreute mehrere Personen direkt an der Einsatzstelle. Die Ursache des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.