Hubschrauber-Einsatz

Feuerwehrmann verletzt: Jagdhütten in Tirol niedergebrannt

© APA/BFV FÜRSTENFELD
In Tirol sind am Samstag zwei Jagdhütten abgebrannt, auch eine Holzhütte und ein Einfamilienhaus fingen Feuer.
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Zunächst geriet kurz vor Mittag im alpinen Gelände in Leutasch (Bez. Innsbruck-Land) eine Jagdhütte in Brand, die Flammen breiteten sich rasch auf eine benachbarte zweite Jagdhütte und den angrenzenden Wald aus. Am Abend gab es Brandalarm bei einer Holzhütte in Völs (Bez. Innsbruck-Land), ehe in der Nacht in Schönwies (Bez. Landeck) die Feuerwehr ausrücken musste.

Nach Angaben der Polizei war der beginnende Waldbrand in Leutasch rasch unter Kontrolle, die beiden Jagdhütten wurden zerstört. Neben der Feuerwehr mit 22 Fahrzeugen standen auch zwei Hubschrauber im Löscheinsatz, ein Feuerwehrmann erlitt Verletzungen. Die Höhe des entstandenen Schadens beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Ebenfalls rasch gelöscht war die auf einem Feld stehende Holzhütte in Völs. Verletzt wurde niemand, die Brandursache stand vorerst nicht fest.

In Schönwies bemerkten Nachbarn kurz vor 1.30 Uhr, dass die Fassade eines Einfamilienhauses brannte. Sie bekämpften die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit Feuerlöschern und verhinderten damit eine Ausbreitung des Brandes. Für die erforderlichen Nachlöscharbeiten mussten die Einsatzkräfte die nördliche Hausfassade öffnen. Auslöser des Feuers dürften Flämmarbeiten auf dem Garagendach gewesen sein, die am Samstag ausgeführt worden waren. Es gab keine Verletzten.