"Kriegstreiber"
Fico warnt: Westen streben NATO-Russland-Konflikt an
Nach dem Scheitern der Strategie, Moskau im Ukraine-Krieg zu besiegen, gieße der Westen mit seiner Unterstützung für Kiew weiter Öl ins Feuer, erkläret Fico am Samstag in einer Videobotschaft.
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"Bestimmte Kriegstreiber innerhalb der NATO versuchen um jeden Preis, diesen Krieg zu einem Konflikt zwischen Russland und der NATO zu verwandeln", sagte der Regierungschef des an die Ukraine angrenzenden NATO-Landes. Die Slowakei werde sich daran nicht beteiligen und unter keinen Umständen Soldaten entsenden. Fico pflegt gute Beziehungen zu Russland und lehnt Militärhilfen für die Ukraine ab.
Macron und Tusk warnten vor russischen Angriffen
Mehrere europäische Regierungschefs haben jüngst vor bevorstehenden aggressiven Akten Russlands gegen EU-Staaten gewarnt, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron und der polnische Regierungschef Donald Tusk. Die französische Rechtspolitikerin Marine Le Pen ging daraufhin demonstrativ auf Distanz zu Russland und verurteilte mögliche hybride Angriffe Moskaus, die darauf auf eine Änderung der französischen Außenpolitik abzielten.
In sozialen Medien nahmen zudem Berichte über mögliche Angriffsvorbereitungen Russlands zu. So berichtete etwa ein ukrainischer Militärexperte, dass im russischen Grenzgebiet zu den baltischen Staaten die Spitalskapazitäten für die Behandlung von verwundeten Soldaten aufgestockt würden - ähnlich wie in den Monaten vor der russischen Vollinvasion in der Ukraine Anfang 2022 in den dortigen Grenzgebieten.
Zudem gab es Berichte über eine russisch-belarussische Militärübung mit mehreren tausend Soldaten nahe der sogenannten "Suwalki-Lücke" an der polnisch-litauischen Grenze. Der nicht einmal 100 Kilometer breite Grenzabschnitt zwischen Belarus und dem russischen Ostsee-Territorium Kaliningrad (früher Königsberg) gilt als Achillesferse der NATO, da sie die einzige Landverbindung zwischen den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen und dem Rest des Bündnisgebiets ist.