Russland dabei

FIFA-Knall: WM mit 189 Teams - aber ohne Österreich

© APA/AFP/FABRICE COFFRINI
Das neue Turnier wird erstmals ausgetragen.
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In Aserbaidschans Hauptstadt Baku beginnt eine Fußball-Weltmeisterschaft der besonderen Art. Bei der erstmals in dieser Form ausgetragenen U15-WM der FIFA nehmen 189 Nationalverbände teil. Gespielt wird in einem ungewöhnlichen Format mit acht Spielern pro Team. Während Russland erstmals seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine wieder bei einem weltweiten Fußballturnier antritt, fehlen neben Deutschland und der Ukraine auch zahlreiche weitere Länder – darunter Österreich.

Das Turnier steht grundsätzlich allen 211 FIFA-Mitgliedsverbänden offen. Die Mannschaften werden in 32 Vorrundengruppen eingeteilt. Innerhalb von neun Tagen sollen auf 20 Kleinfeldern fast 1000 Spiele stattfinden. Anschließend werden die Teams anhand ihrer Ergebnisse auf sechs Turniere verteilt, in denen jeweils ein Sieger gekürt wird. Für 2027 ist ein entsprechender Wettbewerb für Mädchen geplant.

Besonders umstritten ist die Teilnahme Russlands. Der ukrainische Verband hatte seine Teilnahme nach eigenen Angaben aus sportlichen Gründen frühzeitig abgesagt. Erst später sei bekannt geworden, dass Russland antreten werde. Daraufhin hätten auch andere Verbände ihren Verzicht erklärt oder angekündigt, nicht gegen russische Teams spielen zu wollen.

Österreich fehlt

Der Deutsche Fußball-Bund begründet seine Absage hingegen mit dem Schutz der Nachwuchsspieler. Talente sollten nicht zu früh dem Erwartungsdruck, öffentlicher Bewertung und dem Interesse von Beratern ausgesetzt werden.

Der ÖFB verzichtet hingegen aus organisatorischen und logistischen Gründen auf die Teilnahme. Eine sportliche Qualifikation war für das Turnier nicht erforderlich. Österreich gehört damit zu jenen Verbänden, die trotz grundsätzlicher Teilnahmemöglichkeit keine Mannschaft nach Baku schicken.

Die FIFA sieht in dem Großturnier eine Möglichkeit, junge Fußballer aus möglichst vielen Ländern zusammenzubringen. Kritiker verweisen dagegen auf politische Spannungen und die Menschenrechtslage im autoritär regierten Gastgeberland Aserbaidschan. Auch die mögliche Begegnung