Italien greift durch
Flip-Flops verboten! Hier drohen bis zu 2.500€ Strafe
Italien verschärft in mehreren Ferienregionen die Regeln für Touristinnen und Touristen – und manches wirkt auf den ersten Blick skurril. In einer besonders beliebten Küstenlandschaft kann bereits leichtes Sommerschuhwerk zum Problem werden, wenn man am falschen Ort unterwegs ist. Das Online-Portal baden24.de verrät, wo und warum Italien-Urlauber für das Tragen von Flip-Flops in einem beliebten Ferienort bestraft werden.
Gefahr auf den Wanderwegen
Was zunächst skurril klingt, ist in einer der bekanntesten Küstenregionen Italiens tatsächlich Realität: Dort drohen hohe Bußgelder für das Tragen von Flip-Flops. Reiseziele in Europa, besonders Italien, sind im Sommer sehr beliebt. Das Land steht für Sonne, Meer und viel Dolce Vita. Doch in vielen Regionen gelten zunehmend strengere Regeln. Nachdem bereits ein italienischer Strand mit einem ungewöhnlichen Sonnenschirm-Verbot für Aufsehen gesorgt hat, drohen nun in einem weiteren Urlaubsort Strafen für Flip-Flop-Träger. Gerade im Sommer sind leichte Kleidung und Schuhwerk wie Sandalen oder Flip-Flops für viele Urlauber Standard, um der Hitze zu widerstehen.
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Enorme Strafen für Badeschlappen
Warum darf man in Cinque Terre keine Flip-Flops tragen? Cinque Terre liegt an der ligurischen Küste in Norditalien zwischen La Spezia und Genua und gehört zum Nationalpark "Parco Nazionale delle Cinque Terre". Der Ort steht für bunte Häuser, kleine Häfen und typischen Sommerurlaub. Gerade deshalb überrascht viele Reisende die Debatte um Bußgelder für Flip-Flops, da die Region auf den ersten Blick eher entspannt wirkt. An diesen beliebten Urlaubsstränden darf man sogar kein Handtuch mitnehmen. Hinter der idyllischen Kulisse verbirgt sich eine empfindliche Landschaft mit steilen Hängen, engen und teils rutschigen Wegen sowie starkem Besucherandrang, vorwiegend in den Sommermonaten.
Unfälle und Rettungseinsätze reduzieren
Die Kombination aus Natur, Höhenunterschieden und vielen Touristen sorgt dafür, dass die Infrastruktur stark belastet ist und Risiken schnell unterschätzt werden. Schon kleine Fehltritte können hier zu Stürzen führen, besonders wenn das Schuhwerk keinen sicheren Halt bietet. Das Flip-Flop-Verbot gilt nicht in den Dörfern selbst, sondern auf den Wanderwegen im Nationalpark Cinque Terre. Dort kann ungeeignetes Schuhwerk wie Flip-Flops oder Badeschlappen mit hohen Bußgeldern geahndet werden, da feste Schuhe aus Sicherheitsgründen empfohlen sind. Ziel ist hauptsächlich, Unfälle und Rettungseinsätze zu reduzieren. Wer dort mit falschem Schuhwerk unterwegs ist, muss mit bis zu 2.500 Euro Strafe rechnen.
Die fünf Dörfer entdecken
Cinque Terre bietet eine Mischung aus Natur, kleinen Orten und Meerblicken. Die fünf Dörfer Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore lassen sich zu Fuß, per Zug oder teilweise per Boot erkunden. Besonders beliebt sind die Wanderwege entlang der Küste, die immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das Mittelmeer bieten. Der Nationalpark schützt die empfindliche Landschaft mit steilen Hängen, Terrassen und Küstenwegen. Neben dem Wandern ist auch Baden möglich, besonders in Monterosso mit seinen größeren Stränden. In den Orten selbst prägen enge Gassen, kleine Restaurants und Aussichtspunkte das Bild, ergänzt durch Bootstouren entlang der Küste. Was es in diesem italienischen Urlaubsgebiet noch zu entdecken gibt und was man gesehen haben sollte, das zeigt der Nationalpark.