Der Sport dürfe "niemals als PR-Bühne für Staaten dienen, die schwere Verbrechen begehen", wurde Alexander Weihrauch von Amnesty International Österreich am Dienstag in einer Aussendung zitiert.
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So gebe es eindeutige Beweise, dass Israels Verband Vereine aus völkerrechtswidrig errichteten Siedlungen im Westjordanland unterstützt. Deren Teilnahme in den nationalen israelischen Ligen stehe in klarem Widerspruch zu FIFA-Statuten, hieß es vonseiten Amnesty International.
Keine Spiele in Israel
So sei das Westjordanland ein Gebiet des palästinensischen Fußballverbandes, der dem Spielbetrieb der betreffenden Clubs nie zugestimmt habe.
Österreich trifft am Donnerstag in Linz auf Israel. Das Rückspiel wird auf neutralem Boden in Debrecen in Ungarn ausgetragen. Irland bestreitet das Auswärtsspiel gegen Israel ebenfalls in Debrecen und die Heimpartie nach anhaltenden Protesten in Backa Topola in Serbien. Karten für irische Fans wurden nicht vergeben.