Auf der Alm wurde es gleich bei der ersten Nominierungsrunde ernst. Bei der Zeremonie des traditionellen Absägens gerieten Simone Lugner und Alexander Schneller rasch ins Visier der Konkurrenz. Insgesamt sechs Stimmen entfielen auf das Promi-Duo, was den direkten Gang in das gefürchtete Raus-Rein-Spiel bedeutete.
Dort trafen sie auf das Damen-Duo Julia und Ebru, die ebenfalls um ihren Verbleib in der Hütte kämpfen mussten. Aus sportlicher Sicht entwickelte sich ein enges Duell, an dessen Ende sich Lugner und Schneller jedoch geschlagen geben mussten. Damit endete die gemeinsame Teilnahme an der Reality-Show deutlich früher als von vielen Beobachtern im Vorfeld angenommen.
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Bittere Enttäuschung über angebliche Verbündete
Die Niederlage traf vor allem Alexander Schneller auf persönlicher Ebene hart. Er hielt Julia und Ebru bis zuletzt für enge Verbündete im Wettkampf . Bereits die Tatsache, dass die beiden Frauen ihre Stimme gegen sein Team abgegeben hatten, hatte für Ernüchterung gesorgt. Dass ausgerechnet sie nun den endgültigen Auszug besiegelten, verstärkte die Frustration spürbar.
Unmittelbar nach dem Spiel zeigte sich Schneller sichtlich mitgenommen, wobei auch Tränen flossen. Die restlichen Bewohner versammelten sich rasch um ihn, um Trost zu spenden und die Wogen zu glätten. Dieser Moment sorgte jedoch für eine spürbare Kluft innerhalb des Verlierer-Gespanns.
Schmerzhafte Parallelen zum Begräbnis von Richard Lugner
Während sich die Gruppe um ihren Teampartner kümmerte, fühlte sich Simone Lugner in den Hintergrund gedrängt. Im anschließenden Interview zog sie einen ernsten und emotionalen Vergleich zu einem der schwersten Momente ihres Privatlebens. Die Situation habe sie schmerzhaft an das Begräbnis ihres verstorbenen Ehemanns Richard Lugner erinnert.
Auch bei der Trauerfeier hätten sich aus ihrer Wahrnehmung viele Anwesende vorrangig um Christina "Mausi" Lugner bemüht, während sie selbst kaum Beachtung gefunden habe. Trotz dieser Bitterkeit zeigte sich die Witwe beim Verlassen des Formats versöhnt: Hatte sie beim Einzug mit einem förmlichen Handschlag statt des üblichen Bussi-Bussi noch für Verwirrung gesorgt, umarmte sie die Gruppe zum Abschied herzlich und betonte, dass sie sich nach dem Aus nun vor allem auf ihr Zuhause freue.