Regeln einhalten

FPÖ-Fiedler tobt: „Kopftuch runter oder NÖ verlassen"

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Mit deutlichen Worten rechnet FPÖ-Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler anlässlich des Schulbeginns 2026/27 ab.
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„Unsere Schulen sind Orte der Bildung und keine rechtsfreien Räume für religiösen Zwang, Gewalt und bewusste Regelverweigerung!", unterstreicht Fiedler.

"Kein Verständnis für Kopftuch-Verweigerer"

Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt an öffentlichen und privaten Schulen das gesetzliche Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren – und Fiedler lässt daran keinen Zweifel: „Das Kopftuch ist bei unmündigen Mädchen kein harmloses Kleidungsstück, sondern ein sichtbares Zeichen religiöser und gesellschaftlicher Unterordnung. Mädchen sollen in Niederösterreich frei aufwachsen, lernen und sich entwickeln können, ohne religiösen Druck durch Eltern oder Umfeld." Für ihn ist die Sache glasklar und nicht verhandelbar.

Das Verbot müsse von allen Schulen konsequent umgesetzt werden, fordert er. Die Eltern seien ausdrücklich in der Pflicht, für dessen Einhaltung zu sorgen. Bei wiederholten Verstößen drohen nach Gesprächen mit Schule und Bildungsdirektion Verwaltungsstrafen. Mit unmissverständlicher Schärfe stellt Fiedler klar: „Österreichische Gesetze stehen über religiösen Vorschriften. Darüber gibt es nichts zu verhandeln. Wem unsere Regeln nicht passen, der kann Niederösterreich verlassen!"

„Unüberhörbares Alarmsignal" – Fiedler außer sich über Gewalt-Zahlen

Empört zeigt sich Fiedler auch über die aktuellen Suspendierungszahlen. Im vergangenen Schuljahr 2025/26 wurden in NÖ 204 Schüler suspendiert, nach 159 im Schuljahr davor – ein Anstieg um rund 28 Prozent. Österreichweit kletterte die Zahl der Suspendierungen auf 2.440.

Für Fiedler ist das ein Skandal mit Ansage: „Diese Entwicklung ist ein unüberhörbares Alarmsignal. Wenn Lehrer bedroht, Schüler geschlagen oder Schulen durch Gewalt und gefährliche Drohungen in Angst versetzt werden, reicht kein weiterer Gesprächskreis. Unterstützung ist dort richtig, wo Veränderungsbereitschaft vorhanden ist. Wer aber wiederholt und bewusst Grenzen überschreitet, muss die Konsequenzen spüren!"

Warnung vor „pädagogischer Komfortzone"

Ab diesem Schuljahr wird für länger suspendierte Schüler eine verpflichtende Begleitung mit Förderplan, Unterricht und psychosozialen Maßnahmen eingeführt. Fiedler sieht darin Sprengstoff und mahnt scharf: „Eine geordnete Rückkehr in die Schule ist sinnvoll. Diese Begleitung darf aber nicht zur pädagogischen Komfortzone für Gewalttäter werden. Reintegration kann nur funktionieren, wenn Einsicht, Wiedergutmachung und verbindliche Konsequenzen zusammengehören. Der Schutz der Opfer und der lernwilligen Schüler muss immer an erster Stelle stehen!"

Deutliche Ansage bei ausländischen Straftätern

Kompromisslos fordert Fiedler zudem: Bei ausländischen Straftätern müssten bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen auch Aufenthaltsbeendigung und Rückführung konsequent vollzogen werden. Seine unverblümte Warnung: „Wer schon in der Schule lernt, dass unsere Regeln folgenlos missachtet werden können, wird nicht mit dem 18. Geburtstag plötzlich unsere Rechts- und Werteordnung respektieren!"

Fiedler pocht auf sofortiges Handeln

Zum Schulstart fordert Fiedler mit Nachdruck ein verbindliches Konsequenzenmodell für schwere und wiederholte Gewalt, die konsequente Durchsetzung des Kopftuchverbots sowie die volle Rückendeckung für Lehrer und Direktoren. Seine Kampfansage zum Schulbeginn: „Unsere Lehrer sind keine Sozialarbeiter und unsere Schulen keine Therapiezentren. Das Recht der lernwilligen Schüler auf Bildung und Sicherheit muss immer Vorrang haben. Schluss mit der Pädagogik der Folgenlosigkeit: klare Regeln, klare Grenzen und klare Konsequenzen!"