Tattoo in Jerusalem
FPÖ-Politiker Harald Vilimsky lässt sich in Israel stechen
Auf Facebook inszeniert Vilimsky die Aktion mit den Worten: "So alt musste ich werden, um mir doch noch ein Tattoo stechen zu lassen". Von koptischen Christen anhand einer 500 Jahre alten Vorlage gestochen, ziert nun der Drachentöter Sankt Georg in weißer Tinte seine Haut am Unterarm. Vilimsky selbst lobt das Motiv als "dezent, unauffällig und doch präsent".
Dass es sich dabei um keine rein modische Laune handelt, sondern auch um seine politische Agenda stellt Vilimsky umgehend klar: Das Bildnis stehe für "Mut und Tapferkeit" sowie den "Triumph des Guten über das Böse". Pathetisch liefert eine Ansage gleich mit: Es handele sich um "ein Bekenntnis zu unserem abendländischen Erbe, gegen Islamismus und woke Zerstörung unserer Werte. Für das Gute und gegen das Böse!". Er stehe fest zu der Tätowierung, die ihm Freude mache und Kraft gebe.
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Auf den Spuren von Gerald Grosz
Mit dieser PR-trächtigen Pilgerreise wandelt Vilimsky auf den Spuren von Gerald Grosz. Der 49-jährige Polit-Blogger, Ex-BZÖ-Chef, parteiloser Präsidentschaftskandidat von 2022 und heutiger TV-Kommentator bei oe24.TV wählte zuvor als Pilger im exakt selben Studio das Jerusalem-Kreuz als Motiv.
Auch Grosz nutzte Facebook für große Worte: "Mit vollem Herzen bin ich in die Heilige Stadt gekommen, und mit dem Zeichen unserer Christenheit kehre ich zurück." Das Tattoo sei für den bekannten Autor "ein stilles, tiefes Bekenntnis. Ein Symbol des Glaubens, das mich fortan begleitet."