Mit gefeilten Zähnen
Nach Chat-Nachricht: Frau beißt Ehemann den Penis ab
Auslöser des Angriffs soll eine Nachricht einer anderen Frau gewesen sein, die die 39-Jährige auf dem Handy ihres 41-jährigen Ehemanns entdeckte. Darin beschrieb die Unbekannte laut Medienberichten einen erotischen Traum mit dem Mann. Ob es tatsächlich eine Affäre gab, ist unklar – der 41-Jährige bestreitet bis heute, untreu gewesen zu sein. Laut der britischen "Sun" sowie mehreren russischen Medien soll die 39-Jährige ihre Zähne vor der Tat sogar scharf gefeilt haben. Offiziell bestätigt wurde dieser Umstand jedoch nicht.
Sie täuschte einen normalen Abend vor
Laut dem behandelnden Urologen Artur Valvachev ließ die Frau zunächst nichts von ihrem Vorhaben erkennen. Das Ehepaar verbrachte einen scheinbar gewöhnlichen Abend miteinander. "Seine Frau kochte das Abendessen, sie setzten sich hin, tranken, aßen, tranken noch etwas und gingen dann ins Bett", schilderte der Mediziner.
Dort begann die Frau, ihren Mann oral zu befriedigen. Plötzlich eskalierte die Situation: Sie biss ihm den Penis ab. Anschließend soll sie das abgetrennte Körperteil ausgespuckt und ihrem Mann gesagt haben, er sei "selbst schuld" und könne es nun "mit keiner anderen mehr treiben".
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Mann alarmierte selbst den Rettungsdienst
Der 41-Jährige verlor aufgrund der schweren Verletzung, der starken Schmerzen und eines hypovolämischen Schocks kurzzeitig das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, bemerkte er, dass er stark blutete. Trotz seiner Verletzungen gelang es ihm, das abgetrennte Körperteil in ein Glas mit Kochsalzlösung zu legen und den Rettungsdienst zu verständigen.
Operation ohne Erfolg
Im Krankenhaus konnten die Ärzte den Penis zwar wieder annähen. Die Funktion ließ sich laut dem behandelnden Urologen jedoch nicht wiederherstellen. Demnach ist der Mann seit dem Vorfall nicht mehr in der Lage, eine Erektion zu bekommen. Seine einzige medizinische Option sei nun eine Penisprothese.
Fünf Jahre Haft
Die 39-Jährige wurde im Juli wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung zu fünf Jahren Haft in einer russischen Strafkolonie für Frauen verurteilt. Das gemeinsame siebenjährige Kind lebt inzwischen beim Vater. Dieser bestreitet weiterhin, seine Ehefrau jemals betrogen zu haben.