Wirtschaftsbildung
Früh übt sich: 2.500 Kinder erobern die WU
Verkaufen, verhandeln, kassieren: Am Montag wurde der Campus der Wirtschaftsuniversität Wien zur großen Wirtschaftszone für Kinder. Beim Changemaker Markttag schlüpften rund 2.500 Volksschulkinder in die Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern und präsentierten ihre selbst hergestellten Produkte an eigenen Marktständen.
Von handgebastelten Dekorationen bis hin zu kreativen Geschenkideen – die jungen Verkäufer boten ihre Waren selbst an, führten Verkaufsgespräche und kümmerten sich um die Einnahmen. Dabei lernten sie spielerisch, wie ein Unternehmen funktioniert und worauf es beim Verkauf ankommt.
Doch hinter dem bunten Markttreiben steckt mehr als nur ein Rollenspiel. Ziel des Projekts ist es, Kindern schon früh wirtschaftliche Zusammenhänge näherzubringen. Themen wie Unternehmertum, Geld, Gewinn und nachhaltiges Wirtschaften werden dabei direkt in der Praxis vermittelt.
Auch interessant
Ein Vormittag als Unternehmer
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von sogenannten "Changemakern" – speziell ausgebildeten Studierenden des WU Entrepreneurship Centers. Sie unterstützten die Kinder über mehrere Wochen hinweg bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen und der Vorbereitung auf den großen Verkaufstag.
Während ein Teil der Kinder an den Ständen arbeitete, besuchten andere Vorlesungen im Audimax der WU und konnten Universitätsluft schnuppern. Der Changemaker Markttag findet seit 2018 statt und hat sich mittlerweile zu einem der größten Projekte für Wirtschaftsbildung an Österreichs Schulen entwickelt.