Medienmanager Gerhard Zeiler will SPÖ-Chef werden. Wenn alles ganz schnell geht und er tatsächlich den Vorsitz von Andreas Babler übernimmt, könnte er allerdings um einen Haufen Geld umfallen, wie der ORF-Journalist Martin Thür via Social Media berichtet.
Hintergrund des Ganzen ist die milliardenschwere Übernahme von Zeilers Arbeitgeber Warner Discovery durch Paramount. Der Deal ist zwar bereits auf der Zielgeraden, aber noch nicht ganz durch.
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Die Übernahme soll in den kommenden Wochen jedenfalls abgeschlossen sein. Ab dann ist vertraglich festgehalten, dass das alte Management bei einer Veränderung der Position oder einer Kündigung einen "goldenen Fallschirm" bekommt - also einen Haufen Geld. Im Fall von Zeiler ist die Rede von rund 82 Millionen Dollar.
Muss Zeiler auf Millionen verzichten?
Das Problem laut Thür: Kündigt Zeiler nun selbst, würde der "goldene Fallschirm" wegfallen. Auf Anfrage erklärte der Medienmanager: "Weder stimmt die Zahl noch ist das heute geklärt."
SPÖ-Chef und Vizekanzler Babler kommentierte Zeilers Ambitionen bisher nur knapp. Und obwohl der internationale Manager bereits offiziell bekanntgab, das Amt übernehmen zu wollen, spricht Babler bisher nur von "Gerüchten"...