Konflikte

G7-Außenminister treffen sich in Marseille

© APA/AFP/THIBAUD MORITZ
Die Stadt wurde von Protesten in Frankreich erschüttert. Beim Außenminister-Treffen stehen Krisen und globale Sicherheit im Fokus.
Zur Vollversion des Artikels

Die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten (G7) kommen am 9. und 10. November 2026 im Palais du Pharo in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille zusammen. Es ist das zweite formelle Außenministertreffen unter der französischen G7-Präsidentschaft, nachdem im März bereits in Vaux-de-Cernay bei Paris beraten wurde.

Krisen, Multilateralismus und Sicherheit

Auf der Agenda stehen laut Gastgeber Frankreich die drängendsten internationalen Konflikte. Im Mittelpunkt dürften die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten – insbesondere die Lage im Iran – sowie die Unterstützung der Ukraine stehen.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot will zudem die Reform der globalen Governance vorantreiben und den Multilateralismus stärken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung grenzüberschreitender Bedrohungen: Dazu zählen der Kampf gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität, die Sicherheit von See- und Häfen sowie der Umgang mit Migration.