Heizen. "Zuletzt zahlte ich noch knapp mehr als 6 Cent pro Kilowattstunde Gas. Jetzt schon mehr als 8,5 Cent. Das ist eine 30%-Steigerung", sagt ein betroffener Wiener oe24.
Die Gas-Verträge sind schon teurer geworden und der europäische Preis für Erdgas hat diese Woche knapp 100 Euro je Megawattstunde (MWh) erreicht. So hoch war der Gaspreis an der Börse seit 2022 nicht mehr.
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Gas. Das Momentum Institut hat für oe24 Zahlen zum teuren Winter berechnet: "Der Abschluss eines Neuvertrags für Gas kostet auf ein Jahr gerechnet also schon um 320 Euro mehr beim durchschnittlichen Verbrauch eines Haushaltes, der mit Gas heizt (inklusive Warmwasser/Kochen)."
Strom. Die Strompreise stehen erst vor dem Anstieg. "Strom hat sich bei den Hauptprodukten der Landesenergieversorger noch nicht rasant verteuert (13,59 Cent/ kWh auf 13,96 Cent/kWh), erst um 2,7 Prozent", heißt es von den Ökonomen des Momentum Instituts zu oe24. Allerdings gehen Schnäppchenjäger mittlerweile leer aus: Zu Jahresbeginn gab es noch Angebote um 8,8 Cent, mittlerweile ist das auf 11,22 Cent gestiegen (+28 Prozent). Wer also immer zum günstigsten Strom greift, muss bei Abschluss eines Neuvertrags jetzt schon um 85 Euro mehr an die Stromkonzerne berappen als vor ein paar Monaten (Durchschnittsverbrauch).
Iran-Krieg treibt Energiekosten
Wesentlicher Preistreiber ist der USA-Iran-Krieg. Zudem deutete der amerikanische Präsident Donald Trump an, dass die US-Streitkräfte nach den Zwischenwahlen am 3. November ihre Angriffe auf den Iran wieder aufnehmen könnten. Im Winter dürfte Energie so noch teurer werden.