Nicht alles durch
Geheime DFB-Sitzung: Daran spießt sich der Klopp-Deal
Der Traum vom neuen Bundestrainer nimmt für die deutschen Nachbarn konkrete Formen an, was auch die Fußballfans in Österreich mit Hochspannung verfolgen. Bei einer am gestrigen Dienstag einberufenen digitalen DFB-Sitzung informierten Präsident Bernd Neuendorf und Generalsekretär Dr. Holger Blask die Gremien über den aktuellen Stand bei Jürgen Klopp. Auch Vize Hans-Joachim Watzke war bei der Sitzung dabei. Alle Beteiligten wollen die Zusammenarbeit unbedingt. Ein Vertrag mit Jürgen Klopp bis einschließlich der Weltmeisterschaft im Jahr 2030 ist bereits vorverhandelt. Bis Ende nächster Woche will der Verband endgültige Klarheit haben.
Am kommenden Freitag wird es dazu in New York zu einem Treffen zwischen Jürgen Klopp und Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff kommen. Der zukünftige Bundestrainer arbeitet derzeit während des laufenden WM-Turniers als Experte für MagentaTV, wo er am Sonntag, beim Endspiel, seinen letzten TV-Einsatz haben wird. Zudem wollen sich das Management von Jürgen Klopp und der Verband am kommenden Wochenende noch einmal intensiv austauschen.
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Die knifflige Sponsoren-Frage
Aktuell geht es in den Gesprächen vor allem um die Werbepartner des Erfolgscoaches. Dem Verband liegt eine detaillierte Liste aller privaten Verträge von Jürgen Klopp vor. Da der DFB den Deal finanzieren muss, stehen in den kommenden Tagen Gespräche mit den eigenen Großpartnern an. Mit den wichtigsten Partnern des Verbandes wie Volkswagen, Zalando und Nike gibt es glücklicherweise keine Überschneidungen. Zwar hat der Wunschkandidat noch einen privaten Vertrag mit Adidas, dieser läuft jedoch nach dem Ende der Weltmeisterschaft aus und wird nicht verlängert.
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Suche nach kreativen Lösungen
Schwieriger gestaltet sich die Lage bei der "Deutschen Vermögensberatung", für die Jürgen Klopp seit dem Jahr 2015 wirbt. Der Verband hat nämlich erst im Mai seinen Sponsoringvertrag mit dem direkten Konkurrenten "ERGO" bis zum Jahr 2030 verlängert. Hier müssen in den nächsten Tagen tragfähige Lösungen gefunden werden, um einen Konflikt der Marken zu vermeiden.
Einigung mit Red Bull
Ein wichtiges Thema der digitalen Sitzung war auch das bestehende Arbeitspapier von Jürgen Klopp mit dem Brause-Giganten Red Bull, der in Österreich tief verwurzelt ist. Dort läuft der Vertrag eigentlich noch bis zum Jahr 2029. Es zeichnet sich jedoch eine gütliche Einigung ab. Um die Freigabe zu ermöglichen, wird im Hintergrund bereits an kreativen Lösungen für eine entsprechende Kompensation gearbeitet.