Legende

Geheimer Rettungsplan für Mross-Show

© ARD
Nach dem Aus für "Immer wieder sonntags" nach 30 Jahren im TV, keimt durch ESC-Legende Nicole und geheime Verhandlungen von Moderator Stefan Mross plötzlich neue Hoffnung auf.
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Es ist das bittere Ende einer absoluten TV-Institution: Nach rund 30 Jahren zieht die ARD den Stecker bei "Immer wieder sonntags". Seit 1995 begeisterte das Schlagerformat die Zuschauer, seit 2005 ist Stefan Mross das Gesicht der Show. Doch nach der aktuellen Staffel soll endgültig Schluss sein. Ein schwerer Schlag für die Musikwelt, der auch ESC-Gewinnerin Nicole („Ein bisschen Frieden“) tief trifft. Nach ihrem voraussichtlich letzten Auftritt am 5. Juli zeigte sich die 61-Jährige gegenüber schlager.de emotional und betonte, wie "sehr, sehr schade" sie das Ende finde, da die Show "mittlerweile wie ein Familienbetrieb" gewesen sei.

Doch Nicole gibt sich nicht kampflos geschlagen und schmiedet bereits einen Rettungsplan. Sie setzt dabei voll auf die treue Anhängerschaft der Sendung. Die Fans sollten den Sender massiv kontaktieren und ihren Unmut äußern, so die Sängerin. Ihre große Hoffnung: "Vielleicht wird das ja zurückgeholt, wer weiß. Vielleicht lässt sich ja eine Ersatzsendung finden."

Geheime Verhandlungen: Wandert Stefan Mross zu den Privaten ab?

Dass der Sonntagvormittag für die Schlagerfans nicht dauerhaft gähnend leer bleibt, verdankt die Gerüchteküche auch Stefan Mross selbst. Denn hinter den Kulissen läuft längst die Suche nach einer neuen Senderheimat. Wie der 50-jährige Moderator bereits im Mai verriet, befindet er sich in intensiven Gesprächen mit verschiedenen Privatsendern.

Zwar steht laut Mross noch in den Sternen, ob das Format am Ende wieder "Immer wieder sonntags" heißen darf oder wie genau das neue Konzept aussehen wird, fest steht für ihn aber: "Wir bleiben dran". Das letzte Wort im großen Schlager-Beben ist also definitiv noch nicht gesprochen.