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Gender-Eklat am Wörthersee: Heino siegt!

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Ein handfester Streit um geschlechtergerechte Sprache bei einer TV-Produktion am Wörthersee hat mit einem juristischen Erfolg für Kultsänger Heino geendet. Nach der Androhung rechtlicher Schritte und der Forderung, sein gesamtes Bildmaterial aus dem Film zu entfernen, lenkte die Regisseurin schließlich ein.
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Im August Volksmusik-Star Heino für den Pilotfilm zu einer geplanten Fernsehserie in Kärnten vor der Kamera. In dem Projekt hatte Heino eine Gastrolle übernommen und spielte sich selbst. Doch noch während der Dreharbeiten entflammte ein heftiger Konflikt um den Namen des Werks: Regisseurin und Produzentin Stefanie Mayer hatte den ursprünglichen Titel "Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee" überraschend in die gegenderte Fassung "Die Rettungsschwimmer:innen" abgeändert.

Heino, der das Gendern seit jeher vehement ablehnt, stellte daraufhin ein Ultimatum: Entweder der ursprüngliche Titel kehre zurück, oder er steige aus dem Projekt aus. Zwar wiegelte die Produzentin zunächst ab und sprach von einem reinen Arbeitstitel, doch als der fertige Film TV-Sendern weiterhin unter der gegenderten Bezeichnung angeboten wurde, zog der Musiker die Reißleine. Sein Rechtsanwalt untersagte der Produktion in einem förmlichen Schreiben die Verwertung, Veröffentlichung und Verbreitung jeglichen Materials in Wort und Bild, das den Sänger betrifft. Ohne eine Titeländerung hätte Heino vollständig aus dem Film herausgeschnitten werden müssen.

Produzentin rudert zurück und setzt auf den Markterfolg

Die unmissverständliche juristische Drohung verfehlte ihre Wirkung nicht. Wenige Tage nach Eingang des Anwaltsschreibens gab Stefanie Mayer nach und vollzog die Kehrtwende. Der Film wird nun wieder unter seinem traditionellen Namen "Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee" vermarktet, wodurch Heinos Auftritt im Film erhalten bleibt.

Gegenüber Medienvertretern begründete Mayer ihren Entschluss damit, dass für sie als Produzentin und Regisseurin der wirtschaftliche Erfolg des Gesamtprojekts im Vordergrund stehe. Sie stellte jedoch klar, dass sie persönlich weiterhin zur geschlechtergerechten Sprache und ihren Überzeugungen stehe, dem Frieden am Filmset und dem Weiterkommen des Projekts jedoch Vorrang einräume.

Heino triumphiert im Kulturkampf um die Sprache

Für Heino bedeutet das Einknicken der Produzentin eine Genugtuung. In einer Stellungnahme betonte der Sänger, dass man für seine Überzeugungen einstehen müsse und Gendern mit ihm nicht zu machen sei. Dieser Trend sei längst überholt und von gestern.

Er wehrte sich gegen den Vorwurf, rückwärtsgewandt zu sein, und erklärte, sehr bewusst in der Gegenwart zu leben. Das Gendern habe die deutsche Sprache verschandelt, weshalb es an der Zeit sei, sich endgültig davon zu verabschieden. Mit der Einigung können die TV-Verhandlungen für den Wörthersee-Film nun ohne weitere juristische Querelen fortgesetzt werden.