Deutsche Bundesliga

Gipfel-Beben in München! Bayern & BVB im Hit um die Bundesliga-Krone

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Der deutsche Klassiker ist zurück – und nach Jahren endlich wieder das, was ihn einst so besonders gemacht hat: Ein echtes Gipfeltreffen auf Augenhöhe, ein Duell um die Spitze und ein Schlagabtausch zweier Titelanwärter! Wenn am Samstag (ab 18.30 Uhr/live auf Sky) der FC Bayern Erzrivalen Borussia Dortmund in der Allianz Arena empfängt, steht ganz Fußball-Deutschland Kopf.
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Erster gegen Zweiter, punktgleich, beide noch ungeschlagen und mit einer erfolgreichen Pokal-Generalprobe im Rücken. Bayerns Torfabrik bekommt es am Samstag (ab 18.30 Uhr, HIER im Sport24-Liveticker) mit Dortmunds Abwehrbollwerk zu tun – mehr Brisanz und Prestige geht kaum.

Dabei haben sich die Münchner mit einem regelrechten Torfestival warmgeschossen. Gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg feierte der Rekordmeister einen souveränen 6:1-Erfolg und demonstrierte einmal mehr seine enorme Offensivqualität. Auch Dortmund lieferte: Beim 3:2-Sieg gegen Werder Bremen wusste die Elf von Coach Niko Kovac zu überzeugen. Besonders erfreulich aus österreichischer Sicht: ÖFB-Legionär Carney Chukwuemeka traf zum zwischenzeitlichen 2:0 und empfahl sich damit für die große Bühne.

Kovac: »Bayern ist das Nonplusultra«

Dass ausgerechnet der Rekordmeister die Messlatte im deutschen Fußball setzt, daraus macht auch Kovac keinen Hehl. Der BVB-Coach schwärmte vor dem Klassiker in höchsten Tönen von seinem kommenden Gegner: "Der FC Bayern ist das Nonplusultra nicht nur in Deutschland, sondern in Europa." Eine Ansage, die den Respekt vor der Münchner Übermacht unterstreicht. Geschenke wird es am Samstag dennoch keine geben.

BVB-Trainer Niko Kovac schwärmt vor dem Klassiker vom FC Bayern. © IMAGO/osnapix

Denn im Klassiker werden die Karten neu gemischt. Bayern kommt mit einer beeindruckenden Serie von 22 ungeschlagenen Bundesliga-Spielen und einer Heimoffensive, die derzeit kaum zu bändigen ist. 18 Treffer in den ersten drei Heimspielen bedeuten Bundesliga-Rekord. Allen voran Michael Olise präsentiert sich in Topform: Mit sechs Toren und drei Vorlagen führt er gemeinsam mit Ballon-d'Or-Sieger Harry Kane die Scorerliste an. Die Münchner Angriffswucht ist also bestens geölt.

Danks noch immer in der Kompany-Rolle

Doch Dortmund hat ein echtes Bollwerk dagegenzusetzen. Mit gerade einmal vier Gegentoren stellt der BVB die beste Defensive der europäischen Top-5-Ligen und ist seit neun Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Auf Bayern-Seite muss weiterhin Co-Trainer Aaron Danks in die Bresche springen. Chefcoach Vincent Kompany befindet sich nach seinem gesundheitlichen Zusammenbruch noch immer in der Erholungsphase. Danks weiß um die Herausforderung und sparte nicht mit Respekt: "Defensiv sind sie sehr stark, sie kassieren wenig Gegentore." Gleichzeitig warnte er vor der Offensive: "Dortmund hat aber auch gute Angreifer. Wir müssen in jeder Phase des Spiels bereit sein, unsere beste Leistung zu bringen."

Aaron Danks übernimmt weiterhin für Vincent Kompany. © IMAGO/Sven Simon

Sabitzer droht BVB-Aus

Für zusätzlichen Zündstoff sorgt unterdessen die Personalie Marcel Sabitzer. Wie "Sky" berichtet, planen die Dortmunder aktuell keine Vertragsverlängerung mit dem 32-jährigen Österreicher. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Weil der BVB künftig verstärkt auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen möchte, könnte Sabitzers Zeit in Dortmund trotz seiner Erfahrung sogar schon im Winter enden.

Auch personell gibt es vor dem Gipfeltreffen einige Fragezeichen. Bayern muss auf Kapitän Manuel Neuer verzichten, der weiterhin mit Fußschmerzen kämpft. "Leider ist es ein bisschen zu früh für Manuel Neuer, er hat immer noch Schmerzen im Fuß", bestätigte Danks. Hoffnung besteht hingegen bei Joshua Kimmich. Der Mittelfeldmotor soll nach individuellem Training wieder mit der Mannschaft trainieren. "Dann werden wir miteinander sprechen und schauen, wie es bei ihm weitergeht", erklärte der Co-Trainer. Auch Aleksandar Pavlovic und Minjae Kim sind wieder näher an die Mannschaft herangerückt. Jamal Musiala und Luis Díaz stehen dagegen weiterhin nicht zur Verfügung.