Blick ins Börserl
Goldgrube! 2-Euro-Münzen oft das 1.500-Fache wert
Der Griff ins Portemonnaie führt bei den allermeisten 2-Euro-Münzen zwar nur zum tatsächlichen Nennwert, doch einzelne Gedenkmünzen verbergen echte Werte. Was eine Münze wertvoll macht, sind vor allem Seltenheit, Auflage und Erhaltungszustand.
Begehrte Stücke aus Monaco
Ganz vorne liegt eine Gedenkmünze aus Monaco zu Ehren von Fürstin Grace Kelly. Sie kam 2007 in einer Auflage von nur 20.001 Stück heraus und gilt als heiliger Gral unter Euro-Sammlern. Laut "Münzen.eu" wird sie derzeit mit etwa 3.000 Euro gehandelt. Dahinter reiht sich eine weitere Monegassen-Münze ein: "800 Jahre Schlossbau auf den Felsen von Monaco" aus 2015 erreichte bei nur 10.000 Geprägten Marktwerte von rund 2.300 Euro. Weitere Sondermünzen aus Monaco, etwa zu Monte Carlo oder der Karabinierskompanie, bringen mehrere hundert Euro ein.
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Teure neuere Gedenkmünzen Europas
Auch jüngere Ausgaben steigen stark im Wert. Die zypriotische 2-Euro-Gedenkmünze "20 Jahre EU-Beitritt" aus dem Jahr 2024 gehört mit einer Auflage von lediglich 7.000 Exemplaren zu den teuersten Euro-Münzen in Europa. Aktuelle Übersichten beziffern ihren Marktwert bereits auf rund 1.000 Euro.
Hohe Erwartungen oft unbegründet
Wer nun hofft, jede auffällige Münze teuer verkaufen zu können, muss die Erwartungen dämpfen. Experten betonen, dass der Großteil aller 2-Euro-Münzen im Umlauf nur zwei Euro wert ist. Gerade österreichische, deutsche oder französische Umlauf- und Gedenkmünzen sind meist millionenfach geprägt worden und keineswegs selten.
Fehlprägungen auf Online-Marktplätzen hinterfragen
Auch bei vermeintlichen "Fehlprägungen", die im Internet für astronomische Summen auftauchen, ist Vorsicht geboten. Diese Inserate spiegeln in der Praxis oft nicht den tatsächlichen Sammlerwert wider.