Simon Köck meldete die Schwachstelle dem US-Techkonzern, der sie nach seinen Angaben innerhalb von ein bis zwei Tagen schloss.
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Köck beschäftigt sich bereits seit seinem 13. Lebensjahr mit Programmieren. Heute arbeitet er als Sicherheitsforscher und Entwickler. Seine Leidenschaft gilt dem sogenannten "Bug Bounty Hunting": Dabei suchen IT-Experten mit Erlaubnis der betroffenen Unternehmen nach Sicherheitslücken und erhalten für erfolgreiche Meldungen mitunter hohe Prämien.
Die nun entdeckte Schwachstelle betraf die Entwicklerplattform "Google for Developers". Über manipulierte Session-Cookies hätte es laut den beschriebenen technischen Details möglich sein können, ohne reguläre Authentifizierung eigenen Code auszuführen. Dadurch hätten Angreifer potenziell Zugriff auf interne Systeme und sensible Daten erhalten können.
Höchste Prämie
Gegenüber dem ORF Vorarlberg erklärte Köck, dass Google rasch reagiert habe. Die Auszahlung erfolgte wenige Wochen nach der Meldung. Es sei die höchste Prämie gewesen, die er bislang für eine entdeckte Schwachstelle erhalten habe.
Auch andere IT-Systeme hat der Vorarlberger bereits untersucht. Nach eigenen Angaben fand er unter anderem rund 15 Sicherheitslücken im System der Stadt Wien. Warum die Google-Schwachstelle zuvor unentdeckt geblieben war, könne er nicht genau sagen. Neben Erfahrung spiele auch Glück eine Rolle.