Harte Maßnahme
Griechen überwachen Strand-Liegen jetzt mit Drohnen
Österreichische Urlauber müssen sich aber keine Sorgen machen: Die neuen Kontrollen richten sich nicht gegen die Badegäste, sondern rein gegen die Betreiber vor Ort. Ein aktueller Gesetzentwurf im Athener Parlament sieht vor, Verstöße künftig per Drohne und Satellitenbild aufzudecken, wie die Zeitung "To Proto Thema" berichtet.
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Freier Zugang für alle
Grundsätzlich gibt es in Griechenland keine Privatstrände. Laut einem Gesetz aus dem Jahr 2024 darf höchstens ein Drittel einer Strandfläche kommerziell mit Liegen genutzt werden. Da die Behörden die vielen Inseln kaum vor Ort überprüfen können, hilft nun die moderne Technik aus der Luft.
Hohe Strafen für Betreiber
Wird eine unerlaubte Ausweitung entdeckt, drohen den Betreibern empfindliche Sanktionen. Die Bußgelder bewegen sich zwischen 2.000 und 60.000 Euro. Bei schweren Vergehen drohen sogar zeitweise Schließungen des Betriebs oder der Verlust zukünftiger Lizenzen.
Keine Bußgelder für Touristen
Wer unwissentlich auf einer illegalen Liege Platz nimmt, zahlt selbst keine Strafe. Sollte der Platz jedoch geräumt werden müssen, gibt es kein Geld für bereits bezahlte Gebühren zurück.