Emotional

Große Trauer: Zoë Straubs letzter Song mit Papa

© Instagram
Mit einer zutiefst berührenden Veröffentlichung meldet sich Song-Contest-Star Zoë Straub bei ihren Fans. Auf Instagram kündigt die Wiener Künstlerin die Neuerscheinung des Titels "Einmal noch" an, der gemeinsam mit ihrem verstorbenen Vater Christof Straub entstanden ist.
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Die emotionale Botschaft geht direkt ans Herz. In einem gemeinsamen Posting mit dem Projekt "EPOS - Die Rockoper" teilt Zoë Straub ein stimmungsvolles Schwarz-Weiß-Video von gemeinsamen Momenten mit ihrem Vater Christof (57). Dazu schreibt die Sängerin offen über die tiefe Bedeutung des neuen Liedes: Es ist das allerletzte musikalische Werk, das sie vor seinem Tod noch gemeinsam komponieren und texten konnten.

Das Vater-Tochter-Duo war zeitlebens nicht nur familiär, sondern auch künstlerisch unzertrennlich verbunden. Christof Straub, der als Mastermind und Gitarrist des legendären Duos Papermoon österreichische Popgeschichte schrieb, begleitete seine Tochter von den ersten musikalischen Schritten an und feierte gemeinsam mit ihr große Erfolge, darunter die Teilnahme am Eurovision Song Contest im Jahr 2016.

Sehnsucht nach der zurückgedrehten Zeit

Inhaltlich rührt der Titel "Einmal noch" an den tiefsten Schmerz, den Hinterbliebene nach einem schweren Verlust empfinden. Zoë Straub formuliert es in ihren Zeilen auf Social Media mit großer Ehrlichkeit und Zartgefühl:

Es geht um den sehnlichen Wunsch, die Zeiger der Zeit in Gang zu setzen und zurückzudrehen. Die Hoffnung, einen schmerzlich vermissten Menschen noch ein einziges, letztes Mal in die Arme schließen zu dürfen und den Versuch, den Abschiedsschmerz in berührende Töne und Worte zu fassen.

Die Kombination aus der bewegenden Entstehungsgeschichte und dem Text trifft mitten ins Herz ihrer Anhängerschaft. Unter dem Beitrag häufen sich binnen kürzester Zeit mitfühlende Reaktionen, Herz-Emojis und Beileidsbekundungen von Freunden, Wegbegleitern und Fans.

Das gemeinsame Herzensprojekt "EPOS"

Der neue Titel ist fest im künstlerischen Kosmos von "EPOS - Die Rockoper" verankert. An diesem monumentalen Bühnen- und Musikprojekt hatten Zoë und Christof Straub über einen langen Zeitraum hinweg intensiv zusammengearbeitet. Es galt als ihr großes Herzenswerk, in das beide ihr gesamtes künstlerisches Schaffen und ihre Leidenschaft für Melodramatik und Pop-Rock einfließen ließen.

Dass nun ausgerechnet "Einmal noch" als letzte Veröffentlichung dieser kreativen Partnerschaft erscheint, verleiht der Rockoper eine zusätzliche, ungeheuer melancholische Tragweite. Für Zoë Straub markiert der Song das Ende einer prägenden Ära, zugleich aber auch ein unvergängliches Denkmal für ihren Vater.

Trost durch die Kraft der Melodien

Für die österreichische Sängerin ist die Musik seit jeher die wichtigste Form des Ausdrucks und der Verarbeitung. Auch in dieser schweren Zeit der Trauer zeigt sich, wie eng ihr Leben mit der gemeinsamen Kunst verwoben bleibt. Mit "Einmal noch" schenkt sie nicht nur sich selbst einen Raum des Erinnerns, sondern bietet all jenen Menschen Trost, die ebenfalls um einen geliebten Angehörigen trauern.