Rad-Highlight

Großschartner: "EM-Medaille wäre mega"

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Für Rad-Ass Felix Großschartner steigt am Mittwoch das letzte Highlight der Saison: Im 22-km-Zeitfahren der Rad-EM in Slowenien macht sich der Oberösterreicher sogar Hoffnungen auf eine Medaille.
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Die Strapazen vom brutalen 273-km-WM-Straßenrennen in Montreal und die Enttäuschung über Platz 54 ("Ich hatte Krämpfe und musste sogar kurz stehenbleiben") am 27. September hat Großschartner inzwischen verdaut. Geholfen hat dabei die Tatsache, dass sein UAE-Teamkollege Brandon McNulty überraschend Gold gewonnen hat: "Wir haben für die Tage danach dasselbe Hotel gebucht und gemeinsam gefeiert", erzählt der Welser.

Inzwischen ist Felix zurück in Europa und hat auch den Jetlag weggesteckt. Den letzten Schliff für das WM-Zeitfahren in Slowenien (Mittwoch, 16.15 Uhr/Eurosport live) holt er sich am Wochenende bei Eintagesrennen in Italien. Das EM-Straßenrennen am Sonntag (ab 12.30 Uhr/Eurosport live) lässt er aus.

Pogacar drückt Kumpel Felix vor Ort Daumen

Der selektive 22-km-Kurs in Laibach kommt Österreichs bestem Zeitfahrer perfekt entgegen: "Da ist alles dabei von Steigung bis zu einer technisch schwierigen Abfahrt. Das sollte mir liegen."

Sollte Weltmeister und Olympiasieger Remco Evenepoel (Belgien) bei seiner Start-Zusage bleiben, dann geht's für die Konkurrenz vermutlich nur um Silber und Bronze. Großschartner: "Mein Ziel sind die Top 10, aber wenn mir alles aufgeht, dann könnte noch mehr gehen. Eine Medaille wäre mega."

Dabei hat der Marchtrenker vermutlich einen prominenten Daumendrücker. Der nach seinem Vuelta-Sturz nach Schlüsselbein- und Halswirbel-Bruch rekonvaleszente Superstar Tour-de-France-Rekordsieger Tadej Pogacar. "Für ihn haben sie die EM nach Slowenien geholt", erzählt Großschartner. "Ewig schade, dass er nicht mitfahren kann."